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	<title> &#187; Abstiegskampf</title>
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	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
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		<title>Abstiegskampf bis zum letzten Abpfiff</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2015 08:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht gänzlich unerwartet legt die Alte Dame zum Saisonfinale einen letzten Hauch von Suspense auf, ein Duft mit dem betörenden Odeur von kaltem Angstschweiß in der Kopfnote, abgerundet mit dem stechenden Gestank randvoller Hose in der Herznote und getragen vom Muff des abgestandenen aber anheimelnden Stallgeruch in der Basisnote.
Olfaktorisch ein Worst-case-Szenario, das aber Spannung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht gänzlich unerwartet legt die Alte Dame zum Saisonfinale einen letzten Hauch von Suspense auf, ein Duft mit dem betörenden Odeur von kaltem Angstschweiß in der Kopfnote, abgerundet mit dem stechenden Gestank randvoller Hose in der Herznote und getragen vom Muff des abgestandenen aber anheimelnden Stallgeruch in der Basisnote.<br />
Olfaktorisch ein Worst-case-Szenario, das aber Spannung über den Spieltag hinaus verspricht &#8211; Relegation, der Overkillthriller.<br />
Die Chance, dass es ein echter Schocker wird, soll 0,6% betragen.</p>
<p>Spielkultur war das, was ich meisten vermisst habe in dieser Saison. Das kann auch Beißen, Hauen, Treten sein, kommt ganz drauf an, was man zu Verfügung hat.<br />
An Geld hat `s nicht gefehlt.<br />
Die Rückrunde der letzten Saison war für mich der Knackpunkt für den nachhaltigen Rückschritt der Mannschaft, spätestens ab dem 20. Spieltag hatte man beste Bedingungen frei aufzuspielen und Systeme, Varianten und Entwicklungsmöglichkeiten zu testen, vorallem bei Spielern, denen man Potenzial zurechnen durfte: Brooksy, Schulz!, Mucki, Ronny und den einen oder anderen aus der Nachwuchsabteilung.<br />
JoLu hatte dann leider völlig die Nerven verloren, in einer Situation in der sie nicht mal angespannt werden mussten und sich komplett in seiner akribischen Arbeit festgefahren.<span id="more-676"></span></p>
<p>Das hat sich dann schmerzhaft darin geäußert, dass er dem Großteil des Kaders die Qualität für die 1. Liga abgesprochen hatte, ein Trainerfehler der nur von Meiers Kopfstoß gegen Streit übertroffen wurde, und ebenfalls die sofortige Freistellung erfordert hätte.</p>
<h4>Perspektivtrainerwechsel</h4>
<p>Da hatte dann zum wiederholten Male das Preetzisionsmanagement kläglich versagt, zumal das auch eine Situation war, wo einiges ausprobiert werden konnte, wenn man seinen Job ordentlich gelernt hätte und einen Freischuss für einen Perspektiv- oder Übergangstrainer hatte.<br />
Was machte GF Sport in der Situation?<br />
Er drängelt sich in Nibelungentreue zu seinem Cheftrainer ins Hamsterrad: Augen zu und öffentlich vorführen, wie man sich für den Verein abstrampelt.<br />
Eine Vorgehensweise, die immerhin den Präsidenten hinreichend beeindruckt hat, so dass er wie der dritte Mann hinter dem GF steht.<br />
Aber aus dem Hamsterrad kann man nicht über den Tellerrand gucken.</p>
<p>Eine Bestätigung der besonderen Art war, dass Preetz die Bewerbung als Nachwuchstrainer von Thomas Tuchel abgelehnt haben soll, die für mich ein weiteres Indiz dafür ist, dass die Hertha ein unübertroffenes Talentreservoir hat<br />
Stattdessen wurden anscheinend ausschließlich Leute mit anrüchigem Stallgeruch engagiert, eine Klüngelei (Man kennt sich, man hilft sich.) bei der jeder vom anderen viel Bestätigung erfährt, auch für Arbeit, die nicht so ganz gelungen ist und die den Verein leider kein Schrittchen weiter bringt.<br />
Die Hoffnung, dass Pàl Dàrdai ein echtes Trainertalent ist, das in der Umgebung in voller Üppigkeit erblühen kann, wird uns wohl durch die nächste Saison begleiten müssen.</p>
<h4>Wanderheuschreckenplage</h4>
<p>Die Lage ist ernst aber nicht aussichtslos, alle werden sich nach dem Klassenerhalt auf die Schultern klopfen, Trainer und Co werden mit dem GF Sport ins Hamsterrad drängeln und die gemeinsamen Entscheidungen über die Verpflichtungen der neuen Saison vornehmen. Hoffentlich bekommen sie die Entlassungen diesmal wenigsten einigermaßen auf die Reihe.<br />
Das riecht förmlich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.<br />
Das ist der Fluch, der auf der Alten Dame zurzeit lastet: In Spree-Athen hat die Kleingeistigkeit von Posemuckel nach wie vor das Regiment im Allgemeinen und im Fußball im ganz Besonderen.<br />
Der einzige Weg sie zu überwinden, ist die Profitgier der Wanderheuschrecke.</p>
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		<title>Hertha zurück im Abstiegskampf</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach sieben Spielen ohne Niederlage gab es jetzt erwartungsgemäß drei Stück in Serie für die Alte Dame.
Bei den Bayern hatte man Möglichkeiten zu punkten, verlor aber  mit dem selben Ergebnis wie im Hinspiel mit 1:0.
Gegen Gladbach war Old Lady dann fast chancenlos, was Zählbares rauszumauern, obwohl man sich noch einreden wollte, wer solche Großchancen auslässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach sieben Spielen ohne Niederlage gab es jetzt erwartungsgemäß drei Stück in Serie für die Alte Dame.<br />
Bei den Bayern hatte man Möglichkeiten zu punkten, verlor aber  mit dem selben Ergebnis wie im Hinspiel mit 1:0.<br />
Gegen Gladbach war Old Lady dann fast chancenlos, was Zählbares rauszumauern, obwohl man sich noch einreden wollte, wer solche Großchancen auslässt wie die Gladbacher, wird am Ende bestraft, vorzugsweise durch Ronny. Der scheint allerdings längst vergessen zu haben, wo er das Gerät hingehängt hat, und so war dann Traoré der entscheidende Mann und das auf Robbenart.<br />
Das entspricht dann auch der Fortbewegungsweise von Madame in den letzten Spielen. Die Puffbeleuchtung schimmert schon bedenklich durch den abziehenden Pulverdampf, das Bellen der Hunde, die die auch beißen, kommt auch langsam wieder näher.<br />
Gegen den BVB hat man dann auch genau so gespielt, als wollte man noch gebissen werden. Die Spannung wird so weiter hoch gehalten, und das darf dann auch noch gewürdigt werden.</p>
<h4>Auf der Kriechspur in den Kraichgau</h4>
<p>Dass der Sog des Abstiegskampfes Hertha noch erfassen könnte, war für mich ziemlich unwahrscheinlich, aber ein Pünktchen müsste planungssicherheitshalber noch geholt werden, nichtsdestotrotz könnte es selbstverständich auch mit dem Teufel zugehen und am letzten Spieltag kommt es zu der Situation, dass noch 6 Teams in den sauren Apfel beißen können. Das ist der Genießerthrill, wie ich ihn im letzten Beitrag schon vermutet hatte, da hatte ich allerdings noch nicht an die eingangs erwähnte Serie geglaubt.<br />
Die letzten Krankenstandsmeldungen sind dann allerdings wieder geeignet, dem Schlimmsten gefasst ins triefnasse Auge zu blicken.<span id="more-665"></span><br />
Relegation könnte dann noch die Extraportion Spannung bereithalten, bei der man das letzte Mal den Untergang erleben musste, also noch was gutzumachen hat.<br />
Pal Dardai sollte sich mit der Stabilisierung des Teams die Berechtigung für das Cheftraineramt in der nächsten Saison erarbeitet haben und dürfte mit den Überlegungen für die neue Spielzeit schon angefangen haben.<br />
Einen Schuss Extraqualität täte Fan sich wünschen: Prince Kevin steht immer ganz oben auf meiner Liste, zumal er bei Schalke gerade ausgemustert wurde, ein Schauspiel, das die Hilflosigkeit der schalker Vereinsführung gerade für alte Herthafans in herzerwärmender Weise sichtbar macht. Dass nun auch noch die Anwälte mit der weiteren Abwicklung betraut werden müssen, ist ein amüsantes Nachspiel zur provisorischen Füllung des Sommerlochs.<br />
Die Wanderungstendenz geht aber wohl eindeutig Richtung Süden: Rom oder Neapel, Hauptsache die Kohle stimmt.</p>
<h4>Kaderschmiedearbeiten per Preetzisionsmanagement</h4>
<p>Die Mannschaftsführung der Alten Dame sollte Prince Kevin hinreichend  genau kennen, um die Sinnhaltigkeit einer Verpflichtung beurteilen zu können. Vermutlich fehlt aber die Phantasie und vorallem die Courage, die Chancen zu ergreifen und dabei schwer zu kalkulierende Risiken einzugehen.<br />
Es wird, wie zu befürchten ist, auf die eingespielten Verhaltens- bzw. Verpflichtungsmodalitäten hinauslaufen, die Hoffnung, dass Pal Dardai einige Ideen hat, 15/16 eine funktionierende Mannschaft auf den Rasen zu bringen, ist nicht groß aber sie ist da.<br />
Dass man noch lesen durfte, wie Preetz eine Initiativbewerbung von Thomas Tuchel für die Jugendabteilung abgelehnt hatte, vervollständigt die Liste der Entlassungsgründe weit über die Entscheidungsgrenze hinaus.</p>
<p>Unser altes Mädchen wird zunehmend von alten Lakaien und Laufburschen, nun nicht mehr im Trikot sondern im Dienstlivrée, sprich Trainings- oder Businessanzug, umschwärmt und umsorgt.<br />
Dass dieser Vertrautheit und Gemütlichkeit bei hundertprozentiger Identifikation ausstrahlende Stallgeruch längst zum Himmel stinkt, wurde hier auch schon hinreichend thematisiert.<br />
Die Hoffnung, dass Pal Dardai darüber hinaus die Fähigkeiten entwickelt, ein sehr guter Trainer für Hertha zu sein, ist nicht unerheblich, den Klassenerhalt vorausgesetzt.</p>
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		<title>Im Schein der roten Laterne</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 00:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Messer sind hinreichend gewetzt, ob sie noch passgerecht zwischen die Zähne der Hertha-Spieler implementiert werden können, ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden und eine blutige Lippe zu holen, ist die spannende Frage für den weiteren Verlauf der Rückrunde.
JoLu hat das Ergebnis seiner seltsamen Mannschaftsführungsqualitäten präsentiert bekommen &#8211; leider viel zu spät &#8211; spätestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Messer sind hinreichend gewetzt, ob sie noch passgerecht zwischen die Zähne der Hertha-Spieler implementiert werden können, ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden und eine blutige Lippe zu holen, ist die spannende Frage für den weiteren Verlauf der Rückrunde.<br />
JoLu hat das Ergebnis seiner seltsamen Mannschaftsführungsqualitäten präsentiert bekommen &#8211; leider viel zu spät &#8211; spätestens zu Weihnachten hätte er wieder ganz im Kreis seiner Familie das neue Jahr planen dürfen, dafür muss man ihm nun alles Gute wünschen.</p>
<p>Pal Dardai holt sich als neuer Cheftrainer nach dem überraschenden  Punktgewinn in Mainz im Oly gegen Freiburg eine blutige Nase ab. Wenigstens hält er es für  möglich, dass er die Verantwortung dafür zu übernehmen hat &#8211; die  Aufstellung und Vorbereitung hatte an Naivitäten auch keine Wünsche offen gelassen.<br />
Das Spiel für sich gesehen kann nur als Entlassungsgrund gewertet werden, aber auch junge Trainer müssen Fehler machen dürfen, allerdings sollten sie sich dabei Spiele aussuchen, bei denen es nicht ums nackte Überleben geht.<br />
Statt eines Befreiungsschlags wurden die Messer selbst ausgeklappt, in die man dann gelaufen ist. <span id="more-654"></span>Streng besehen waren es zwei leichte individuelle Fehler, die zu den Toren führten: Hegeler als Innenverteidiger musste den Passweg beim ersten Gegentor zulaufen, agierte in der Situation aber lediglich als interessierter Zuschauer. Es war zugegeben auch der beste Platz im Stadion, das Tor zu bestaunen.<br />
Beerens als Bewacher des linken Torpfostens beim Eckball steht einen halben Meter hinter der Torlinie, auf der Linie kann er den Ball normal mit einer Vierteldrehung lässig klären. Der Move war in meiner Jugendzeit als &#8220;Lady Bump&#8221; bekannt, dass Roy den nicht kannte ist normal, aber was er da genau gemacht, dazu fällt mir nur &#8220;Menneken Schiss&#8221; ein. Das Erstaunlichste dabei, wie der Ball zwischen so einer vollen Hose und dem Pfosten durchgepasst hat.<br />
Die offensiven Bemühungen waren allerdings noch bemitleidenswerter. Die volle Trainingswoche wurde dazu genutzt, die Mannschaft müde zu trainieren, die dann auch noch durch eine Reihe von Umstellungen völlig verwirrt wurde, Ergebnis: Hühnerhaufen. Ronny als Abräumer vor der Abwehr zu bringen, lässt aber auch an dem letzten bisschen Fußballverstand starke Zweifel aufkommen.</p>
<h4>Abstiegskampfformation</h4>
<p>Die Experimente des neuen Cheftrainers sind sicherlich noch nicht  vorbei, aber die Lehren, die aus dem Freiburgspiel anscheinend gezogen  worden sind, geben Hoffnung, dass der Abstiegskampf in allen  Mannschaftsteilen angenommen wird.<br />
Die Innenverteidigung mit Brooks und Hegeler dürfte der Vergangenheit angehören, Hegeler gegen Mainz noch &#8220;Man of the Match&#8221;, gegen Freiburg schon sehr fraglich, gegen Wolfsburg beim Siegtor von Dost macht er dann deutlich, dass er den Job als Innenverteidiger noch nicht wirklich richtig verstanden hat.<br />
Langkamp hat wieder mehr Sicherheit und Stabilität in den Abwehrriegel gebracht, da sind die beiden letzten Spiele ohne Gegentor ein kräftiger Hoffnungsschimmer und Brooks hat absolut das Zeug ein Klasseinnenverteidiger zu werden, was für den Weg der Alten Dame in Richtung Europa eine zwingende Voraussetzung ist.<br />
Aus einer fett stabilen Defensive schnell auf Angriff umschalten  und  Ballgewinne aus einem energischen Forechecking jenseits der Mittellinie, die normal erheblich gefährlicher sind, sollten das zukünftige Erfolgsrezept sein. Das hat in den vergangenen Spielen auch einige Male geklappt, die Abschlussaktionen waren eher dürftig.<br />
Die Mannschaftsaufstellung  für die letzten 10 Spiele wurde mit jedem Spiel deutlich sichtbarer.<br />
Im Tor ist Kraft gesetzt, als Viererkette hat sich Pekarik, Langkamp, Brooks und Plattenhardt rausgegliedert, davor auf der 6 Lustenberger und Skjelbred mit Cigerci, Vorne Stocker und Kalou mit Ronny, Ben-Hatira, Schulz, Haraguchi und Beerens vorzugsweise in der Reihenfolge. Die flexible Tannenbaumtaktik, bei der Lusti zur Not in die Abwehrkette verschiebt, könnte gegen Schalke ein ganz zähes Ding werden, das ultimative Aufeinanderprallen der Fünferketten.<br />
Im roten Laternenschein ist sowas verzeilich.</p>
<h4>Wundertrantüte Hertha</h4>
<p>Die &#8220;Alte Dame&#8221; wäre nicht mehr sie selbst, wenn die Achterbahnfahrt diese Saison nicht ungebremst weiter ginge.<br />
7 Punkte aus 5 Spielen ist eine ganz ordentliche Bilanz, und der Reigen der 6-Punkte-Schiksalsbegegnungen reißt in nächster Zeit nicht ab, die Ausbeute von 1,4 Punkten pro Spiel ist aber auch nötig, um relativ sicher die Klasse zu halten.</p>
<p>Wir, die &#8220;Freunde der italienischen Oper&#8221;, waren mit dem Boss ja alle bei Rigoletto und wissen deshalb &#8220;La Donna é mobile&#8221;. Aus langjähriger leidvoller Erfahrung ist in absehbarer Zeit mit einer tiefgreifenden Änderung nicht zu rechnen und so müssen wir uns weiter von Spiel zu Spiel zittern und auf eine überraschende Siegesserie hoffen. Schalke ist der ideale Gegner damit anzufangen, von den 4 folgenden 6-Punktespielen darf man eigentlich keins verlieren, aber normal hilft nur Gewinnen, dann könnte Mitte April vorm Spiel gegen die Überbayern schon Alles klar sein.<br />
Die langweiligen bedeutungslosen Spiele der letzten Rückrunde waren der Grund für die jetzige Misere, diesmal sollte es auf des Messers Schneide bis in den Kraichgau gehen.</p>
<p>Knautschke forever!</p>
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		<title>Durststrecke 2014, Prost Neujahr!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2014 02:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das 133. Hertha-Kalenderjahr ist ein Grund zu größerer Besorgnis, 31 Punkte reichen normal nicht für den Klassenerhalt. Dass Dinos und anderes Urgestein noch scheißer spielen, ist nicht wirklich beruhigend, dass der Abstiegskampf in der Rückrunde das volle Potenzial an Spannung entfalten wird, davon darf man immerhin ausgehen &#8211; etwas worauf schon ein wenig Vorfreude aufkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 133. Hertha-Kalenderjahr ist ein Grund zu größerer Besorgnis, 31 Punkte reichen normal nicht für den Klassenerhalt. Dass Dinos und anderes Urgestein noch scheißer spielen, ist nicht wirklich beruhigend, dass der Abstiegskampf in der Rückrunde das volle Potenzial an Spannung entfalten wird, davon darf man immerhin ausgehen &#8211; etwas worauf schon ein wenig Vorfreude aufkommen will.<br />
Madame ist dieses Jahr nie so richtig in die Chaussons gekommen, wie der Franzose sagt, die alte Wundertrantüte hat fast in jedem Spiel nach allen Seiten hin überraschen können.<br />
Beim Pokal-Aus auf der Alm, wo es doch Sünde gibt, anders ist das nicht zu bezeichnen, was die Alte Dame da angeboten hatte, eine längere Läuterung im Fegefeuer eines ausgedehnten Straftrainingslagers wäre das Mindeste gewesen, nachdem der Chefcoach unaufgefordert Versprechungen für den Wettbewerb verlautbart hatte.<br />
Obwohl es das erste Elfmeterschießen war, das ich in einer langen Fankarriere im Stadion erleben durfte, verschärfend kam hinzu, dass ich mir halbzeitig 2 Bierchen gegönnt hatte, weil ich nicht ein zweites mal für das Würstchen anstehen wollte, die Belastungsprobe für die Blase war weit weniger schlimm als die nervliche. Die Unfähigkeit der Hertha, mit zunehmender Spieldauer das Tempo anzuziehen, war kataklysmisch. Dass man vorher und nachher auch  noch im Stau stehen musste, rundete das Bild richtig ab &#8211; nie wieder Bielefeld.<br />
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Paarung nächste Saison in Liga 2 stattfindet, ist leider nicht von der Hand zu weisen.</p>
<h4>Ligaleidensbereitschaft<span id="more-641"></span></h4>
<p>Der nächste Schritt vom Aufsteiger zu einer etablierten Bundesligamannschaft konnte trotz bestem Willen und der nötigen Kohle nicht vollzogen werden, ganz im Gegenteil: Die Einkäufe, die die fehlende Qualität in den Kader bringen sollten, waren für die Stabilität des Teams eher abträglich, die neu verpflichteten international erfahrenen Kollegen Kalou und Heitinga, die genau den Unterschied ausmachen sollten, haben ihre Kaltschnäuzigkeit vorallem als eklatante Söldnermentalität zum Besten gegeben.<br />
Salomonische Äußerungen bei gleichzeitiger unterirdischer Einsatzbereitschaft könnten der nächste Schritt in Richtung Untergang gewesen sein, die weiteren Auswirkungen muss man abwarten.<br />
Die Personalpolitik von Trainer und Manager besticht hauptsächlich durch Ungeschicklichkeiten und wenig elegantem Wegducken vor der Verantwortung.<br />
Dass beim 0:5 gegen 18,99 &#8211; das Spiel an sich war schon der finale Tritt in den Allerwertesten  der Fanseele &#8211; Brooksi auch noch zum Sündenbock gemacht werden musste, setzte dem übergelaufenen Fass die Krone auf, der Trainer disqualifiziert sich meiner Meinung zum wiederholten Male, wenn er die Schuld öffentlich einzelnen Spielern zuschreibt, zumal wenn es sich um Talente handelt, deren gezielte Entwicklung krasse Streuverluste aufweist.</p>
<p>Der Umgang mit Spielern, die als nicht weiter zielführend eingeschätzt werden, ist geeignet aufstrebende Talente weiträumig nachhaltig abzuschrecken, dass dabei Gerichte bemüht werden müssen, ist preetzise und menschlich betrachtet der absolute Offenbarungseid.</p>
<h4>Ergebnisfußballfreunde</h4>
<p>Seltsamer Weise war es immer nur ein Spiel, das Hertha in Verzug war,  angefangen beim 1:3 gegen Mainz, das gegen die Wölfe wieder  rausgebissen wurde, ein Spiel, das fast der Beginn einer wunderbaren Heimsiegserie gewesen wäre, dann kam 96.<br />
Selten wurden Spielerverpflichtungen aus der Konkursmasse eines Absteigers wie dem Club in ihren Auswirkungen so deutlich, Kiyotake als &#8220;man of the match&#8221; und Plattenhardt als Döllmer des Spieltags waren die Protagonisten dieses Trauerspiels.<br />
Kiyotake ist genau der Mittelfeldantreiber, den Old Lady am Bittersten nötig hat, wobei  beiläufig die japanische Berufsauffassung kickermäßig keine Wünsche offen lässt, da hält man Bushido nicht für einen neuköllner Gangsterrapper, sondern versteht darunter die völlige Hingabe an den Arbeitgeber. Für Chefs, die Schwierigkeiten im Umgang mit eigenwilligen Charakteren haben, sollte das für ein Engagement eigentlich zwingend sein.<br />
Plattenhardt, der vom Papier her auch ein plausibler Transfer gewesen ist, scheint das Schicksal von Bastians zu ereilen und bei Hertha einen kräftigen Karriereknick für die weitere Laufbahn zu bekommen, ein weiteres abschreckendes Beispiel für aufstrebende Fußballer, Hertha möglichst weiträumig zu umdribbeln.</p>
<p>Aber selbst ein Spiel, das so offenkundig zu tage liegende Probleme bloßgelegt hat, konnte mit Glück durch den ersten Auswärtssieg in Köln kompensiert werden, dass danach gegen die Bayern das Spiel bis zum Schlusspfiff offen gehalten werden konnte, hat nicht wirklich für das ausgiebige Frieren entschädigt, war aber mehr, als man sich vorher zu wünschen getraut hätte. Der Sieg gegen Dortmund in einem 6-Punktespiel auf Messers Schneide hat erneut das Potenzial von Brooks eindringlich gezeigt, der auch schon in Köln bester Mann auf dem Platz war und sich zunehmend zum Fels in der Spülung entwickelt.</p>
<h4>Kaderschmiedearbeiten</h4>
<p>Ich wiederhole mich nicht wirklich gerne, aber wie im Artikel zur letzten Spielzeit schon erwähnt, sind die Aufgaben für das sportliche Führungspersonal immer noch die gleichen. Die Alte Dame hat nun wahrhaftig auf ihre alten Tage keine Zeit zu verschenken, fast wünschte man sich, dass die Heuschrecke der Geldvernichtung ein Ende bereitet und dafür sorgt, dass die Entwicklung der Marke Hertha BSC in qualifiziertere Hände übergeben wird.</p>
<p>Damit ist leider im nächsten halben Jahr nicht allzu fest zu rechnen, dann aber sind Koryphäen wie zum Beispiel Ralf Rangnick wieder auf dem Markt, denen eine herausfordernde Aufgabe als Sportdirektor in einer überaus interessanten Stadt schmackhaft zu machen ist, die Trainerfrage stellt sich dann hoffentlich nicht für die 2. Liga.</p>
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		<title>Kriegt Hertha die Krise?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 12:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder doch noch die Kurve?
In einem nur in der Schlussphase turbulenten Spiel ergattert die &#8220;Alte Dame&#8221; an der Dreisam einen überaus glücklichen Punkt und knüpft nahtlos an die traurigen Leistungen an, die fast durchgängig diesjährig geboten wurden.
Die Königstransfers Stocker und Kalou, denen jegliche Bindung zum Herthaspiel fehlte, Kalou fand anfangs nichtmal eine Bindung zum eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>oder doch noch die Kurve?</h4>
<p>In einem nur in der Schlussphase turbulenten Spiel ergattert die &#8220;Alte Dame&#8221; an der Dreisam einen überaus glücklichen Punkt und knüpft nahtlos an die traurigen Leistungen an, die fast durchgängig diesjährig geboten wurden.<br />
Die Königstransfers Stocker und Kalou, denen jegliche Bindung zum Herthaspiel fehlte, Kalou fand anfangs nichtmal eine Bindung zum eigenen Schuhwerk, scheinen noch einige Anlaufzeit zu brauchen, deren Dauer geeignet sein könnte, das Mannschaftsgefüge nachhaltig zu erschüttern.<br />
Sami Allagui kann man den Abgang nicht verübeln, als gefühlter 4. Stürmer hinter Wagner fehlte ihm die Aussicht auf einen Spielplatz gänzlich, Änis Ben-Hatira als 3. Linksaußen dürfte auch seine Einsatzzeiten dahin schmelzen sehen, zuzuschauen wie völlig indisponierte Starspieler orientierungslos über den Platz stolpern und sich erinnern, dass ausschließlich nach Leistung aufgestellt werden sollte, hat das Potential Spieler tiefgreifend zu demotivieren und den Trainerstab vor unlösbare Probleme zu stellen.<br />
Was zu dem Leistungseinbruch in diesem Jahr geführt hat, wird offiziell mit verletzten Führungsspielern und der mangelnden Qualität des Restkaders erklärt. Ich habe meiner Verwunderung über diese Vorgehensweise hier schon versucht Ausdruck zu verleihen. Sich als Cheftrainer aus der Verantwortung auf Kosten der Spieler rausreden, geht gar nicht!<br />
Jetzt wird dafür geworben, dass die Neuverpflichtungen noch Zeit zum Eingewöhnen brauchen, das heißt man hat Spieler geholt, die nicht fit sind oder waren, und klare Ansagen, wie gespielt werden soll, scheinen auch nicht in der nötigen Deutlichkeit gemacht worden sein.</p>
<h4>Heimspielseuchenvögel<span id="more-631"></span></h4>
<p>Hertha scheiterte im letzten richtungsweisenden Spiel zuhause gegen Mainz 05 auf ganzer Linie, Disziplinierungsmaßnahmen für Zuspätkommer hatten dazu geführt, dass die Hintermannschaft nicht in ihrer vermeintlich stabilsten Formation auflaufen konnte, die Spieleröffnung über Niemeyer laufen zu lassen, war vermutlich auch nicht die glücklichste Entscheidung. Die Einwechslung von Kalou, nach der unmittelbar das 0:2 und die Vorentscheidung durch Allagui fällt, der unter dem Gesichtspunkt der Leistungsfähigkeit die erste Wechseloption für die Herthaoffensive gewesen wäre, ist bezeichnend für den wenig gelungen Sprung auf die vermeintlich nächsthöhere Qualitätsstufe<br />
Die erste Trainerentlassung der Saison könnte den Druck auf JoLu noch erhöht haben, die Reaktionen bei der PK nach dem Spiel lassen auf eine gewisse Dünnhäutigkeit schließen, die den Rückschluss nahelegt, dass der Cheftrainer mit seinem Plan ziemlich krass gescheitert war.<br />
Die Startaufstellung lässt auch heute noch gestandene, gut eingetrunkene Auguren ratlos ihre Leber beschauen und einen doppelten Absacker nachbestellen. Die Abwehr gleicht nach dem Ausfall von Langkamp einem Torso, Lusti hat seine Form noch nicht gefunden, es wäre aber wohl besser, er suchte sie auf der 6er-Position vor der Abwehr.<br />
Die Länderspielpausen nach dem 7. und 11. Spieltag, an denen Heimspiele gegen Stuttgard und Hannover anstehen, die das Gratmesser sein dürften, mit dem die Zusammenarbeit gekappt wird, sind die sich aufdrängenden Termine für einen Wechsel der Mannschaftsführung.</p>
<h4>Salomonische Entscheidungen</h4>
<p>Dass sowas bei Madame nochmal getroffen wird, hätte man so auch nicht gedacht, ein gewinnendes Lächeln wird leider nicht ausreichen, Hertha wieder in die Erfolgsspur zu bringen, Valentiniaden über den linken Flügel könnten dabei aber sehr hilfreich sein.<br />
Das Spiel gegen Wolfsburg, dürfte keine Gelegenheit sein, die Mannschaft geordnet und behutsam zu entwickeln, wie es in der Rückrunde in fast jedem Spiel möglich gewesen wäre.</p>
<p>Ein linker Fuß in einer vollzähligen Fußballmannschaft ist einfach viel zu wenig,  um im Abstiegskampf bestehen zu können, Ronny hat den Punkt in Freiburg durch zwei ordentliche Ballberührungen zwar gerettet, aber in Punkto Spielgestaltung war er nur als Beweglichkeitsdefizit zu bilanzieren.<br />
Zu den eklatanten Schwächen in der Verteidigung ist in den beiden Spielen gegen Mainz und Freiburg auch noch eine Sturmflaute hinzu gekommen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Mehr Gegentore in den ersten 4 Partien hat es bislang nur in der Saison 72/73 gegeben, wo man sich heute noch wundert, wie man die Vorsaison als Herthafan überstehen konnte.</p>
<p>Jetzt kommt es darauf an, dass man sich von hungrigen Wölfen nicht zerfleischen lässt und gezielt zurück beißt. Vom Gefühl erwarte ich ein mittleres Debakel, es ist überhaupt nicht zu erkennen, was  die Herthamannschaft außer ein paar Psychotricks von Heitinga dagegen setzen kann.<br />
Aber es ist auch vorstellbar, dass der Fußballgott &#8220;Tante Berolina&#8221; heißt und der buckligen Verwandschaft beispringt, in dem die Taktik von Onkel Rudi nochmal ausgepackt wird und eine Fünferabwehrkette mit Doppelsechs für etwas Stabilität in der Abwehr sorgt. Die Außenverteidiger sind nach belieben überlaufen worden, so dass fast keine Optionen bleiben.<br />
Das Engagement von Riegel-Rudi war damals schon reine Verzweiflung und führte folgerichtig in die 3. Liga, die zu der Zeit auf West-Berlin beschränkt war. So schlimm kann es zum Glück nicht kommen.<br />
HaHoHe!</p>
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		<title>Hertha wird durchgereicht</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 12:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hertha hat mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich gemacht, dass es in dieser Saison ums nackte Überleben in der Erstklassigkeit geht. Wer aus so einem überlegenen Spielverlauf nichts Zählbares mitnimmt, darf sich nicht beschweren, wenn es eng wird in der 1. Bundesliga.
Spielerisch sah das alles ganz gut aus, es fehlte allerdings an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hertha hat mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich gemacht, dass es in dieser Saison ums nackte Überleben in der Erstklassigkeit geht. Wer aus so einem überlegenen Spielverlauf nichts Zählbares mitnimmt, darf sich nicht beschweren, wenn es eng wird in der 1. Bundesliga.<br />
Spielerisch sah das alles ganz gut aus, es fehlte allerdings an der letzten Präzision im Passspiel oder an der nötigen Bewegung im Laufspiel, so dass das Tempo häufig verloren ging, weil der Ball mit langem Bein angenommen werden musste und so wenig Überraschungsmomente ins Angriffsspiel kamen, um wirklich glasklare Torchancen zu erarbeiten.<br />
Positiv fiel mir allerdings auf, dass die brandgefährlichen Querpässe im Mittelfeld gefehlt haben, bei denen man ein Spiel schnell aus der Hand gibt, wenn der Gegner die gemachten Geschenke auch annimmt, womit in Liga 1 unbedingt zu rechnen ist.</p>
<h3>Killerinstinktlosigkeit</h3>
<p>Das, was den Marktwert von Pierre-Michel Lasogga ausmacht, fehlte dem Herthasturm fast völlig, Ramos ging immer wieder nach außen und suchte nicht den direkten Abschluss und Niemand rückte ins Zentrum nach, um gegebenenfalls zu verwerten. Bei der Einwechslung zur Schlussoffensive mit Wagner vorm Tor war nicht zu erkennen, was er da versuchen sollte, was da von ihm kommt, sieht lediglich bemüht aus.<span id="more-509"></span><br />
Bei aller Bewunderung für die Arbeit des Cheftrainers stößt das Festhalten an Sandro Wagner bei den Herthafans auf allgemeines Unverständnis, man hat nicht das Gefühl, dass er die Bälle fordert und Tore schießen will. Wenn man als Brechstange gebracht wird, um dann als Bohnenstange rum zustehen, also quasi die Brechbohnenstange macht, ist es nicht verwunderlich, wenn nur Schnippelböhnchen dabei rauskommen, die mag keiner und den meisten wird auch noch schlecht.<br />
Die Dynamik mit der Lasogga sich durch gegnerische Strafräume bewegt und an den Ketten zerrt, wurde nie schmerzlicher vermisst als in der Schlussphase gegen Stuttgart. Ich war fest davon ausgegangen, dass die Laufwege von Ramos und Lasogga, die sich bei früheren Einsätzen gerne gegenseitig im Weg gestanden haben, so koordiniert hätten werden können, dass regelmäßig Großalarm vorm Tor ausgelöst hätte werden müssen.<br />
Jos Luhukay hat anders entschieden. Schade!</p>
<h3>Kombinationsmaschinenschaden</h3>
<p>Passgenauigkeit in Tateinheit mit Lauffreudigkeit sind die beiden entscheidenden Zutaten im modernen Offensivspiel, Forechecking und das Zustellen der Passwege in der Defensive, dazu kommen noch Feinheiten wie Zweikampfverhalten und Ballbehauptung und das Halten und Verschieben der Grundordnung.<br />
Wenn die Kombinationsmaschine richtig rund läuft, ist es völlig nebensächlich, wer die Pille letztendlich über die Linie schiebt, das Ding einnickt oder das Leder reinhämmert. Was allerdings Leute wie Janker und Wagner damit zu tun haben könnten, verstehe ich hinten und vorne nicht, da ist kein Potenzial zu erkennen, von Qualität traut man sich gar nicht zu reden. Die ganz neuen, die zur allgemeinen Verwunderung gleich in der Startelf aufgeboten wurden, ließen ihr fußballerisches Kombinationsvermögen schon mehr oder weniger deutlich erkennen.<br />
Der SC Freiburg als nächster Gegner der Hertha, der morgen noch Gelegenheit hat, sich gegen eine eher zweitklassige Mannschaft in der Europa League warmzuspielen, steht in der Liga schon mit dem Rücken zu dem Zaun, an dem die härtesten Fans normalerweise rütteln und den Kopf des Trainers fordern. Das ist im Breisgau aber überhaupt keine Option, da darf der Trainer sogar absteigen ohne entlassen zu werden.</p>
<p>Freiburg noch ohne Sieg muss es gegen die &#8220;betagte Dame&#8221; eigentlich wissen wollen, um nicht vom Sog des Absstiegsstrudel erfasst zu werden, da wird man morgen Abend in aller Ruhe gucken können, wo die Schwächen genutzt werden können, wenn von Liberec welche aufgezeigt werden.<br />
Dass die Freiburger vorallem angeschlagen brandgefährlich sein können, &#8220;das ist klar!&#8221; Da wird man es wohl mal mit einer defensiveren Variante versuchen wollen.</p>
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		<title>Ottonormalversager</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:49:17 +0000</pubDate>
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Mit einem 2 oder 3 zu 0 wäre die Messe gelesen gewesen, das war durchaus möglich, wenn man nach einer Stunde  Spielzeit das Tempo hochgefahren und den Druck gegen den Ball nochmal  erhöht hätte. Stattdessen vergibt Ramos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Otto, der alte Genießer gönnt sich auf seine letzten Tage als Cheftrainer noch mal eine Extraportion Spannung.<br />
Mit einem 2 oder 3 zu 0 wäre die Messe gelesen gewesen, das war durchaus möglich, wenn man nach einer Stunde  Spielzeit das Tempo hochgefahren und den Druck gegen den Ball nochmal  erhöht hätte. Stattdessen vergibt Ramos einen Kopfball, den ein Spieler seiner Klasse machen muss und gibt Hertha damit der Selbstaufgabe preis.<br />
Die gelbe Karte von Lumpi Lambertz war normal das Signal zurück zu beißen, von der Seitenlinie kam überhaupt nichts, kein Weckruf, kein Anpfiff, als hätte König Otto schon abgedankt.<br />
Auswechseln und Umstellen war das Gebot nach einer Stunde, für &#8220;Holland in Not&#8221; musste er Lell gebracht haben, der hatte es allerdings nicht mal bis auf die Bank geschafft, Ben-Hatira hatte auch keiner gesagt, dass gegen Zweitligamannschaften vor allem Kampf angesagt ist.</p>
<h3>Mannschaftliche Verdrossenheit</h3>
<p>Eine richtige Mannschaft wird diese Herthatruppe in diesem Fußballleben auch nicht mehr, wenn sie es denn je gewesen ist. Dass Otto Rehagel es nicht schafft, in einer Situation wo selbst der größte Doppelvollpfosten den Ernst der Lage unübersehbar vor Augen haben muss, soetwas wie Mannschaftsgeist zu beschwören, ist eigentlich ein zwingender Grund abzudanken.<span id="more-377"></span><br />
Das berüchtigte Bayern-Gen als Letalmutation, dafür dann Perdedaj und Holland ein wenig überfordert, da darf man sich nicht wirklich wundern, wenn dann Kraft, Kobi, Hubnik und Niemeyer auch nur noch als Sargträger fungieren.<br />
Das Publikum war ja weitgehend ausgeschlossen, so dass niemand mitbekommen konnte, wie die Mannschaft wieder aufgebaut und zusammen geschweißt worden ist, dass jetzt noch was zu löten ist, glauben die Wenigsten.</p>
<h3>Verzweiflungsangriffsbemühungen</h3>
<p>Die Esprit Arena gibt vor, was im Rückspiel gefragt sein wird, dazu ein letztes Aufbäumen der Mannen, den Taschenkamm zwischen den Zähnen, den Blick auf den Gegenspieler und den Sieg vor Augen nach Verlängerung und Elfmeterschießen.<br />
Die volle Wucht der Dramaturgie der &#8220;Griechischen Tragödie&#8221;, die als Trilogie angelegt war und von einer Groteske abgeschlossen wurde, von denen leider keine überliefert worden ist, darf wohl erwartet werden.<br />
Babbel, Skibbe, Rehhagel, dazu jeweils ein Zwischenspiel und die Relegation als Groteske &#8211; the eliminator, klassischer geht so ein Abgang nun wirklich nicht mehr.<br />
Die Frage, die jetzt noch zur Beantwortung gestellt ist, kann Otto die Hertha wie Odysseus von den Zudringlichkeiten der frechen Freier befreien oder wird er wie Jason von den Überresten seines morschen Ruhms erschlagen?</p>
<p>Egal &#8211; Hauptsache über die volle Distanz: 8 zu 7 im Elfmeterwahnsinn.</p>
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		<title>Relegationsspielplatz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 00:13:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hertha hat wie erwartet, die Entscheidung bis unmittelbar vor dem Schlusspfiff, der die Spielzeit 2011/12 offiziell beendet hat, offen gehalten und den Fans einen unerwarteten Nachschlag an Abstiegszweikampf beschert.
Genauer gesagt muss erwähnt werden, dass der 1. FC Köln die Entscheidung offen gehalten hat, als versäumt wurde, 3 Punkte gegen Freiburg rauszufighten, bei denen Trainer Christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hertha hat wie erwartet, die Entscheidung bis unmittelbar vor dem Schlusspfiff, der die Spielzeit 2011/12 offiziell beendet hat, offen gehalten und den Fans einen unerwarteten Nachschlag an Abstiegszweikampf beschert.<br />
Genauer gesagt muss erwähnt werden, dass der 1. FC Köln die Entscheidung offen gehalten hat, als versäumt wurde, 3 Punkte gegen Freiburg rauszufighten, bei denen Trainer Christian Streich es verstanden hatte, Spannung und Spielfreude in der Mannschaft zu erhalten nach dem der Klassenerhalt schon gesichert war.<br />
Das war eine Trainerleistung, die man gar nicht hoch genug überschätzen kann: Aus einem sicheren Absteiger nach der Vorrunde, eine Rückrundenpunkteausbeute einzufahren, die für den internationalen Spielbetrieb berechtigt hätte.<br />
Die 47 Rückrundenpunkte von Kloppo sind allerdings auch eine Marke, die ein bisschen halten könnte</p>
<h3>Saisonfinalteilnehmer</h3>
<p>Nachdem die beiden besten deutschen Mannschaften BVB und FCB das Pokalfinale unter sich ausmachen und die Bayern auch noch eine Woche später ein Heimspiel im Championsleaguefinale haben, hat Hertha Fortuna zu Gast.<span id="more-373"></span><br />
Die Düsseldorfer sind reichlich ausgepowert, so dass mit Kampf- und Tempospiel die Klasse gesichert werden sollte.<br />
Im zweiten Jahr ist die Gefahr nach gefühlten empirischen Eindrücken vieler Jahre sogar noch größer wieder abzusteigen, so dass es zur finanziellen Konsolidierung nicht wirklich Alternativen gibt.<br />
Michael Preetz darf man die Neuausrichtung nicht zu- und anvertrauen, Volker Finke hätte ich für eine erste Wahl als Oberstudiendirektor im Herthainternat gehalten, was aber in Köln passiert ist, war mehr als ernüchternd, das war Ascher mittwoch schon voll.<br />
Wenn Rangnick, Stanislawski oder wirklich Gernot Rohr kommen sollten, um eine tragfähige Neustruktuierung zu implementieren, könnte Preetz als loyaler Zuarbeiter seine Vertrag sogar erfüllen.</p>
<h3>Trainerteamplayer</h3>
<p>Mannschaftliche Geschlossenheit, in die die reichlich vorhandenen Talente weiter entwickelt und eingebunden werden können, wäre die Voraussetzung, um in der kommenden Spielzeit zu bestehen.<br />
Das Trainerkarussel nimmt langsam Fahrt auf, die oben genannten wären einen Versuch wert, Doll, Kurz oder Daum wohl eher nicht.<br />
Otto muss noch schnell seine Rente aufbessern, die halbe Mio wollen wir ihm alle noch gönnen.</p>
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		<title>Das lange Leiden der Alten Dame</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:30:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Notfallpatientenverfügung
Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Notfallpatientenverfügung</h3>
<p>Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.<br />
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. Die Behandlung des greisen Chefarztes, dem völlig unerfahrene Kollegen im Praktikum assistieren, will einfach nicht anschlagen.<br />
Warme Worte und kalte Wadenwickel sind absolut nicht mehr auf dem letzten Stand der Heilkunst, stattdessen bedürfte es dringend einer maximal invasiven Rektumresektion mit anschließendem Kräutereinlauf, um die grundlegenden Vitalfunktionen wenigstens prophylaktisch zu stabilisieren.<br />
Kunstfehlerteufel zwischen Kurpfuscherei und Sterbehilfe müssten dringend exorziert und die Placeboeffekthascherei beendet werden.</p>
<h3>Vorsorgevollmachtsregelung<span id="more-367"></span></h3>
<p>Am 29. Mai bietet sich die Gelegenheit für die Angehörigen, gesetzt den Ernstfall, dass noch Spurenelemente von Überlebenswillen nachzuweisen sind, Diagnose und Therapie wieder in Einklang zu bringen und mit einem ganzheitlichen Heilungsansatz eine umfassende Rekonvaleszenz einzuleiten.<br />
Ein Puls von 28 bei einem Blutdruck von 35 zu 63 ist an Hoffnungslosigkeit normal nicht mehr zu unterbieten, dass eine Schlagzahl von 31 überhaupt ein Fünkchen Hoffnung am Dahinvegetieren hält, liegt ausschließlich an den Karnevalzombies vom Rhein.<br />
Soweit das amtsärztliche Bulletin, auf der Intensivstation Olympiastadion hat man weiterhin alle Mühe die blank liegenden Nerven nicht völlig zu verlieren.<br />
Hubnik, Janker, Kobi und Niemeyer sind aber wieder einsatzfähig, so dass die offenen schmerzhaften Wunden vom Defensivverband wieder einigermaßen fachgerecht versorgt werden können.</p>
<h3>Unwetterkapriolen</h3>
<p>Das Wetter wie immer zum Schluss, die Schönwetterfußballer haben in diesem Frühjahr auch noch nicht wirklich Glück gehabt mit den klimatischen Verhältnissen, außerdem muss der neu verlegte Rasen erst richtig festgetreten werden, wenigstens ist nicht zu befürchten, dass das ganze in Schlammcatchen ausarten könnte.<br />
Die verbalen Schlammschlachten im Vorfeld dieser finalen Schicksalsbegegnung dürften den abgezockten Profis von 1899 weiträumig am Allerwertesten vorbei gehen, den Torwart vorher als zu schwach abzuqualifizieren ist auch die ganz hohe Schule der Motivationsmethodik.<br />
Hertha hat also noch alle Chancen, auch wenn es selten so unverdient war, einen finalen Heimsieg zu landen und sich gegen Fortuna in die Relegation zu retten.</p>
<p>Manchmal geht aber auch ein finaler Rettungsschuss nach hinten los.</p>
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		<title>Abstiegskampfspuren</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 01:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
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		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Fährte des Grauens
Der Rücksturz in die 2. Liga ist nach normalmenschlichem Ermessen nicht mehr zu verhindern.
Dass Schalke den Sack in der Veltinsarena auch noch mit genüsslichem Behagen ganz fest zuschnüren darf, ist ein Schlag ins Kontor der Herthafanseele, von dem zu erholen es länger dauern wird als eine Aufstiegssaison, falls man es nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der Fährte des Grauens</h3>
<p>Der Rücksturz in die 2. Liga ist nach normalmenschlichem Ermessen nicht mehr zu verhindern.<br />
Dass Schalke den Sack in der Veltinsarena auch noch mit genüsslichem Behagen ganz fest zuschnüren darf, ist ein Schlag ins Kontor der Herthafanseele, von dem zu erholen es länger dauern wird als eine Aufstiegssaison, falls man es nicht vorzieht, die Seele gleich ganz baumeln zu lassen -und zwar am Galgen.<br />
Dass zusätzlich auch noch im Gespräch ist, das ramponierte Geistwesen der alten Dame scheichlicherseits wühltischartig und meistbietend zu verramschen, schlägt dann dem lecken Fass die kaputte Krone mitten ins feist grinsende Gesicht.<br />
Aber &#8220;Lebbe geht weider&#8221; wie ein berühmter Fußballphilosoph, ganz neue Frankfurter Schule dazu zu bemerken hätte, aber ob es als Herthafan noch einen Sinn hat &#8211; die Frage muss erstmal beantwortet werden.</p>
<h3>Neuaufstellungsverfahren</h3>
<p>Scheitern als Chance &#8211; nie war die Gelegenheit günstiger einen echten Neustart zu vollziehen. Das größte Problem ist ein Geschäftsführer Sport und Kommunikation, der nach diesem Totalfiasko immer noch kein Einsehen hat, dass der Job nichts für ihn ist und das, was er von D. Hoeness gelernt hat, zwangsläufig in den Ruin führen muss.<br />
Noch schlimmer ist es, dass er keiner ist, der vor der Verantwortung wegläuft. Er muss notfalls mit einem nassen Lappen vom Hof gejagt werden.<span id="more-361"></span><br />
Der Herthapräser, der nichts mehr verhüten konnte, obwohl beruflich prädestiniert das Wischelement in die Hand zu nehmen und reinen Tisch zu machen, steht in Treue fest zu seinem Geschäftsführer Sport, so dass personell Ende Mai auch der Präsident zur Disposition stehen müsste. Die Schillerlocke könnte man bei der Gelegenheit auch gleich glatt ziehen.</p>
<h3>Hochdruckreinigungsindikatoren</h3>
<p>Es muss alles auf den Prüfstand!<br />
Die bisherige Geschäftsgrundlage muss als vollkommen gescheitert gewertet werden, das Konzept weiter Notgroschengräber auszuheben, um einem imaginären internationalen Standart hinterher zu hecheln, birgt die Gefahr, dass die Hoffnung auf gloriose Zeiten endgültig liquidiert wird, die Alte Dame im engsten Familienkreis in aller gebotenen Stille um die Ecke auf dem Waldfriedhof verscharrt und aus den Vereinsregister gestrichen wird.<br />
Investitionsgierige Scheichs und Oligarchen müssten bei der Premiummarke Hertha und der Nähe zur bundesrepublikanischen Macht eigentlich drängelnde kapitalistische Wartegemeinschaften bilden. Die Herrschaften sind vermutlich gut beraten, ihr &#8220;mühsam Erspartes&#8221;  nicht in einen verlotterten Söldnerhaufen ohne Killermentalität zu versenken.</p>
<h3>Investitionsstauberater</h3>
<p>Die Vorstellung, dass ein Investor in einem langfristig angelegten Engagement darauf drängt, in die Konturierung von Strukturen zu investieren nämlich in einen erstklassigen Lehrkörper fürs Herthainternat, um die vorhandenen Talente zu sichten und zu entwickeln mit einem Spielsystem, das ein neues Kapitel in den Fußballlehrbüchern begründet, gleicht feuchten Fieberfantasien in frostigen Frühlingsnächten.<br />
Die Aussicht auf diese Art der Unsterblichkeit könnte für Fachleute wie Rangnick der entscheidende Beweggrund für ein Engagement in Berlin sein, auf größere Inovationen könnte man als Fan auch gut verzichten, wenn die leidlich bekannten Lektionen verständlich gelehrt werden, um die Alte Dame gründlich durchzuliften und wieder scheinheitskonkurrenzfähig zu machen.</p>
<h3>Montagsspielverderber</h3>
<p>Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, die Topspiele der 2. Liga anzusehen, werde ich die Umstellung auf die digitale Ausstrahlung boykottieren und das Fernsehen ganz abschaffen.<br />
Wenn Prinz Kevin in 4 Jahren zurück zu Hertha kommt, um eine Mannschaft zu führen, die um die Meisterschaft mitspielt und sicherer Champions-League-Kandidat ist, könnte  ich mir vorstellen, der Versuchung am Bezahlfernsehen teilzunehmen zu erliegen.<br />
Wahrscheinlich werde ich mich bis dahin an das Gucken in der Kneipe gewöhnt haben.</p>
<p>Falls nicht noch das Unvorstellbare passiert, und Hertha spielt am letzten Spieltag wirklich noch um den Klassenerhalt gegen Hoffenheim, was für mich die absolute Mindestanforderung gewesen ist, werde ich der notwendigen Pietät Rechnung tragen und den Mai zu einem Schweigemonat machen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-365" title="hertha_halbmast" src="http://www.grasplatzmemmen.de/wp-content/uploads/2012/04/hertha_halbmast.jpg" alt="hertha_halbmast" width="160" height="160" /></p>
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