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	<title> &#187; Lasogga</title>
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	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
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		<title>Kaderschmiedearbeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2014 00:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Saison wird per Preetzisionsmangement und luhukayscher Akribie generalstabsmäßig vorbereitet, ein Aufmarschplan für die kommenden Kampfeinsätze mustergültig erarbeitet und ein wuchtiger Sturmangriff der unwiderstehlichen Art auf das erste Tabellendrittel gestartet.
So stellt man sich das jedenfalls als selbst in die Jahre gekommener aber an  Geschichtsvergessenheit leidender Liebhaber der &#8220;Alten Dame&#8221; sehnsuchtsvoll vor.
Die alte preußische Infantriedoktrin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Saison wird per Preetzisionsmangement und luhukayscher Akribie generalstabsmäßig vorbereitet, ein Aufmarschplan für die kommenden Kampfeinsätze mustergültig erarbeitet und ein wuchtiger Sturmangriff der unwiderstehlichen Art auf das erste Tabellendrittel gestartet.<br />
So stellt man sich das jedenfalls als selbst in die Jahre gekommener aber an  Geschichtsvergessenheit leidender Liebhaber der &#8220;Alten Dame&#8221; sehnsuchtsvoll vor.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die alte preußische Infantriedoktrin vom unwiderstehlichen Sturmangriff, die sich beim Niederschlagen des Boxeraufstands zum letzten Mal bewährt hatte, war vor 100 Jahren mit verantwortlich, in welchem Ausmaß die Kanonen gemästet worden sind und der angestrebte Platz an der Sonne in Strömen von Blut versenkt wurde†<br />
Soviel an dieser Stelle zur jubilarischen Würdigung alter Berliner Vorgehensweisen.</p>
<p>Der leichtfertige Gebrauch militaristischen Vokabulars bei der Beschreibung der anstehenden fußballerischen Auseinandersetzungen (Please mention the war!) sollte aber einer eher sportlichen Betrachtungsweise anheim fallen, bzw. nicht ganz so ernst genommen werden, zumal Deutschland beim Überseeeinsatz seines Expeditionskorps auch sein schwerstes Sturmgeschütz zu hause gelassen hat, womit wir wieder beim Thema sind.<br />
Pierre-Michel Lasogga, genannt Bär, ein Sturmtank der Extraklasse mit der zweitbesten Torquote der vergangenen Spielzeit musste für uns normalsterbliche Bundestrainer eigentlich dringend mit nach Brasilien fahren. Wieso Jogi, nachdem PML nun auch schon mal eingeladen war, auf seine Nominierung verzichtet hat, ist völlig unverständlich, ein Zusammenhang mit dem anstehenden Idiotentest will man da schon gar nicht mehr ausschließen.<span id="more-581"></span><br />
Nominell nur einen Stürmer mitzunehmen, der schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und dessen Verletzungsanfälligkeit in letzter Zeit auch stark zugenommen hat, könnte sich rächen, obwohl Mirek ein ganz netter ist und Poldi, Götze, Müller und Reus auch im Sturm spielen können.<br />
Auf die Option mit der Brechstange zu verzichten, bzw. Klose Mitte der zweiten Halbzeit raus zu nehmen, wenn er denn bei den Verhältnissen so lange durchhält und wen zu bringen, der nochmal richtig an den Ketten zerrt, ist nur als sträflicher Leichtsinn zu bewerten.<br />
Der Matchplan, den sich die Gegner der deutschen Mannschaft zurecht legen, dürfte in erster Linie von &#8220;internationaler Härte&#8221; geprägt sein, was bei den Filigranisten Özil und Götze seine Wirkung nicht verfehlen wird. Da ist es überlebenswichtig jemanden zu haben, der die Physis mitbringt, voll dagegen zu halten und die Lücken zu reißen, in die Müller und Reus zum Torerfolg durchstoßen können, am Beeindruckensten war aber wie Lasogga seine Entschlossenheit zum Torabschluss nochmal gesteigert hat.</p>
<h4>Spielerqualitätsanforderungen</h4>
<p>Der Bär hat seine Qualitäten beim HSV eindrucksvoll unter Beweis gestellt, der Bär kann gehen und zwar zurück zu Hertha, dass das das Beste für ihn ist, davon müsste er allerdings noch überzeugt werden, bzw. seine Mutter Kerstin, dabei werden ein paar Blümchen nicht ausreichen, eine nennenswerte Auffrischung der Haushaltskasse wird sich wohl nicht vermeiden lassen.<br />
Ob er in der Premier League in seinen  jungen Jahren als &#8220;German Sturmtank&#8221; die Breschen in Abwehrbollwerke reißt und entscheidende Treffer landen kann oder als &#8220;Rheinish Krautwickel&#8221; verrissen und verfrühstückt wird, ist eine spannende Frage. Antworten werden im Laufe der nächsten Jahre gegeben.<br />
Die Wahrscheinlichkeit, dass er auf dem Großparkplatz in der niedersächsischen Rübensteppe anheuert, scheint noch am Größten zu sein. Normal möchte man da nicht tot überm Zaun hängen, geschweige denn ohnmächtig auf der Ersatzbank schmoren, aber da kennt er sich schon etwas aus.<br />
Die Hertha-Mannschaftsführung muss ihm dringend nahebringen, dass seine Entwicklungschancen an der Spree die Besten sind, garantierte Einsatzzeiten und die nötigen Erholungspausen sowie ein überzeugendes Handgeld für die Vertragsverlängerung von 3-4 Jahren. Dazu braucht es noch einen qualifizierten Zweitstürmer wie Konan, der Volllstrecker. Auf einen Spieler dieser Art wartet man in Berlin seit &#8220;Erpelwilli&#8221; seinen bereit gestellten Geldkoffer nicht abgeholt hat, woran sich sicherlich auch nur die Älteren werden erinnern können, falls überhaupt.<br />
Der restliche Kader nimmt langsam Konturen an: Mit Hegeler kommt nochmal ein Spezi vom Cheftrainer aus augsburger Tagen, Stocker sollte den geforderten Ansprüchen auf der linken Seite auch genügen und Plattenhardt darf dahinter dicht machen. Leasingrückläufer wie Bastians und Sahar sollten da zu wenig Platz haben und müssten wohl auf dem Grabbeltisch verramscht werden, da wurde bei der Vereinsführung das erforderliche Fingerspitzengefühl des öfteren schmerzlich vermisst, aber dafür haben sie jetzt Gelegenheit zu üben. Mit Franz und Kluge hat man sich ja nun gütlich geeinigt und Kobi in die verdiente Rente geschickt, aber Burchert, Janker, Holland, Niemeyer und Wagner müssen noch vom Qualitätsmanagementsystem ausgesondert werden, Ronny sollte noch als Sonderfallregelung bearbeitet werden.</p>
<h4>Mannschaftsentwicklungshilfe</h4>
<p>Erfolg ist im Fußball nur mit dem Erzielen von Toren zu erreichen, dazu braucht es jemanden, der die Dinger vorne reinmacht. Dass der &#8220;Bär&#8221; zu Beginn der letzten Saison zum HSV abgeschoben wurde, war für mich eine Riesenenttäuschung, die allerdings durch den guten Saisonstart etwas kompensiert werden konnte. Umso schmerzlicher machte sich das Fehlen in der Rückrunde bemerkbar, aber auch schon vorher waren einige Spiele dabei, die noch einen echten Impuls von der Ersatzbank hätten gebrauchen können. Das macht den besonderen Wert von Lasogga aus, dass er ein mitreißender Fighter ist und das in seinem Alter.<br />
Dass er sich dabei manchmal etwas zu straff aufpumpt, wie im Rückspiel der Relegation zu sehen war, ist völlig  normal, auch dass die Luft dann wieder abgelassen werden muss. Ihm das vorzuhalten, ist völliger Blödsinn, vorallem im Vergleich zum Gebaren einiger gesetzter Herren, das in der vergangenen Saisson zur Aufführung kam.</p>
<p>Eine Entscheidung von PML wird in der kommenden Woche erwartet, die charakterlichen Schwächen oder sogar Dummdreistigkeit, die ihm von einigen Herthaanhängern in den einschlägigen Foren unterstellt werden, sind meiner Einschätzung nach völlig haltlos.<br />
In dieser Situation nicht in aller Ruhe auf Muttis Schoß mit dem Daumen im Mund den Weisheiten aus 18 langen Spielzeiten vom Stiefpappi  zu lauschen, den man früher als Pannen-Olli kannte, und das Für und Wider aller Optionen durchzugehen, das wäre geeignet Pierre-Michel Hirninsuffizienz zu diagnostizieren.<br />
Warum das bei dem Einen als Cleverness und Abgezocktheit beim Gehaltspoker und bei Anderen als Unverschämtheit und undankbare Gier wahrgenommen wird, liegt natürlich an der Perspektive, die Beteiligung von Frauen wie Gaby S. und Bianca I. verschiebt sie dann gerne in Richtung: Geht überhaupt nicht. Dass beim Bär Mama Kerstin die Verhandlungen führt, geht wohl noch darüber hinaus, besonders weil sie ein knallharter Profi ist, bei der noch unbändiger Beschützerinstinkt hinzu kommt.</p>
<h4>Trainerkarussellbremser</h4>
<p>Von Wayne Rooney hieß es, als er bei ManU anfing, dass er noch mehr Muffe vor seiner Mutter hätte als vor Sir Alex. Wie man sich auf Trainerbänken und in Managerbüros gegen solche Furiositäten durchsetzen kann, wird auf keiner Sporthochschule gelehrt.</p>
<p>Preetz und Luhukay sind vollkommen auf die Aufgabe fokussiert, unsere olle Hertha wieder in der Bundesliga zu etablieren, der Trainer beschäftigt sich mit nichts anderem während er in Berlin ist als mit Fußball: Trainingspläne, Aufstellungen, Rekonvaleszenten, Gegnerbeobachtungen, Scouting und das ganze Pipapo.<br />
Wie gesund das in der Form ist, muss jeder für sich selbst beantworten.<br />
Dass Thomas Tuchel sein Amt in Mainz zu Verfügung gestellt hat, bei dem es so ausgesehen hat, dass er sich mit noch größerer Intensität aufs Coaching konzentriert hat als JoLu, war eine ganz dicke Überraschung im Saisonfinale, wobei man nicht weiß, soll man ihn dafür bewundern oder bemitleiden.<br />
Nachhaltige Trainingsarbeit kann nur aus einer gesunden Mischung aus Anspannung und Lockerungsübungen dauernden Erfolg haben. Wieweit sich Herthas Cheftrainer in die Arbeit vertieft, dass er über keinen Tellerrand mehr gucken kann, kann nur vermutet werden. Die Rückrunde sah aus, als habe es nicht wirklich eine Strategie gegeben.<br />
Wenn man Ronny zum Spitzenverdiener macht und nicht ausprobieren will, ob er sich einen Spielrhythmus erarbeiten kann, ist das mindestens Geldverschwendung, das gleiche gilt für Brooks, die hoffnungsvollen Talente müssen auch die Gelegenheit bekommen, sich bewähren zu können.<br />
Mit welchen Intentionen, die Qualität der Mannschaft weiter entwickelt werden sollte, war überhaupt nicht zu erkennen. Bei Ronny steht zu befürchten, dass er nach dem Abgang von Ramos ganz vereinsamt und es wohl besser wäre, sich vom Brasilianischen Ballzauber zu verabschieden und auf japanischhe Verlässlichkeit und Disziplin zu bauen, Kiyotake vom Club wäre sicherlich ein brauchbarer Ersatz.</p>
<p>Für eine fehlende Strategie, die Fußballsparte des Vereins als Ganzes weiter zu entwickeln, gibt es keinen Ersatz. Ob JoLu für diese Übung der richtige Leiter ist, wurde hier schon bezweifelt.<br />
Der gefragteste Fußballlehrer in Deutschland, von dem zu vermuten ist, dass er in nächster Zeit über das nötige Maß an freien Denkkapazitäten verfügt, sollte zumindest für die detaillierte Ausarbeitung eines Konzepts gewonnen werden.</p>
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		<title>Ligaalltagsschonkost</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 20:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bundesliga fällt nach 2 Dritteln der Spielzeit in 2 Hälften auseinander. Die obere spielt um den Zugang an die Futtertröge der internationalen Wettbewerbe in Europa, die untere kämpft ums nackte Überleben.
Dass sich Hertha vom ersten Spieltag auf der Sonnenseite der Tabelle festgesetzt hat, ist eine faustdicke Überraschung. Dass ihr da Mannschaften wie Mainz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesliga fällt nach 2 Dritteln der Spielzeit in 2 Hälften auseinander. Die obere spielt um den Zugang an die Futtertröge der internationalen Wettbewerbe in Europa, die untere kämpft ums nackte Überleben.</p>
<p>Dass sich Hertha vom ersten Spieltag auf der Sonnenseite der Tabelle festgesetzt hat, ist eine faustdicke Überraschung. Dass ihr da Mannschaften wie Mainz und Augsburg an die frisch gebügelte wollen, ist noch erstaunlicher. Ob man es &#8220;Old Lady&#8221; wirklich wünschen soll, sich für die Euro-League oder mehr zu qualifizieren?<br />
Natürlich! Als Fan will man Hertha auf dem europäischen Parkett mal wieder das Tanzbein schwingen sehen, auch in dem Bewusstsein, dass es beim letzten Mal richtig daneben, nämlich in Liga 2 gegangen ist. Die Beispiele von Frankfurt und Freiburg führen einen ebenfalls wieder vor Augen, wohin die Belastung eine nicht ganz gefestigte oder im Zwangsumbruch befindliche Mannschaft bringen kann.</p>
<h4>Teambuilding für Aufsteiger</h4>
<p>Welches Maß an Behutsamkeit wird nötig sein, um eine grundsolide Truppe auf den Rasen zu bringen, die auch den Belastungen auf europäischer Bühne gerecht wird, ohne in größere Abstiegsgefahr zu geraten?<br />
In der Spitze breiter werden, dürfte die Vorgabe dafür sein müssen. Na dann, Prost!<span id="more-561"></span><br />
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Zum Einen die neu entstandenen finaziellen Spielräume voll ausnutzen und nach alter Dieterart einkaufen, was der Transfermarkt hergibt. Wie aus der Geschäftsführung zu vernehmen war, sollte ein solches Geschäftsgebaren endgültig der Vergangenheit angehören.<br />
Zum Anderen könnten Spieler aus der 2. Reihe an die Spitze heran geführt werden. Dazu muss man ihnen allerdings die nötige Spielzeit geben, in der sie aus Fehlern lernen können müssen. Das sind im aktuellen Kader nur noch Brooks, Schulz und Mukhtar und Gersbeck im Tor. Darüber hinaus sollten auch Talente wie Ademi, Andrich und Andere mal Probe spielen. Die Gelegenheit, sich einen Spielrhythmus zu erarbeiten, muss in dieser Situation besonders für Ronny gelten, dass er zeigen kann, ob er wirklich Erstligaqualität hat. Andererseits die Gewissheit zu haben, dass er besser in Russland oder der Türkei sein Glück versucht, dürfte auch Einiges wert sein.</p>
<h4>Auslesefaktorenanalyse</h4>
<p>Dass Kobi in Fußballerrente geschickt wird, steht fest. Dass Wagner tatsächlich mal ein Tor schießt, das dann auch gleich noch die Punkte einfährt, war überraschend, &#8211; besonders dass ich das noch erleben durfte!<br />
Janker traut man auch nicht mehr wirklich zu, dass er Erstliganiveau erreicht und Holland ist wohl auch in Not, das wären die Kaderfragen, die noch zu klären sind.<br />
Die Vorgehensweise, mit der man sich von Franz und Kluge getrennt hat, war jetzt nicht wirklich ladylike, aber auf dem Weg nach Oben hat Rücksicht seine Grenzen.<br />
Die Stürmerfrage überschattet das etwas: Ramos geht zum BVB und Lasogga will beim HSV bleiben. Da muss man sich schon fast wünschen, dass der Ligadino sein Alleinstellungsmerkmal verliert, verletzungstechnisch ist man da auf dem besten Weg.<br />
Was aber soll man davon halten, dass Pierre-Michel nicht wieder an die Spree kommen will?<br />
In dem Alter ist man schnell beleidigt, die Berufung ins A-Aufgebot dürfte den Preis weiter in die Höhe treiben. Das Herthaangebot hat es anscheinend nicht mal bis auf die Verhandlungsbasis geschafft.</p>
<h4>Sturmwarnungsvorfreude</h4>
<p>Ramos und Lasogga im Wechsel oder abwechselnd im Herthasturm zu bewundern, war das, worauf ich mich vor der Saison am meisten gefreut hatte. Im Zeichen der Überschuldung hätte man die Kapitalisierung der Aktivposten vollumfänglich verstanden. Die neue Finanzlage ist geschaffen worden, um den Wert der Marke Hertha BSC nachhaltig zu entwickeln. Tore sind der Treibstoff, ohne den es nicht gehen wird. Ein Spitzenstürmer wird dazu mindestens nötig sein, sozusagen ein Sturmtankwart: Super Plus Voll!<br />
Ob der Sprit dann bis Europa reicht, ist gar nicht so ausschlaggebend, die &#8220;Freude am Fahren&#8221; ist der entscheidende Punkt für die letzten 11 Spritztouren. Mainz ist eine Mannschaft, die Hertha liegt, Vollgas versteht sich da von selbst, aber die letzten Vorstellungen sahen leider ein wenig nach angezogener Handbremse aus. Dass die Spannung bis zum Saisonfinale gegen den BVB hoch gehalten werden kann, war wie gewohnt als Abstiegsthriller befürchtet worden, wenn der Weg nach Europa noch offen wär, wäre das grandios.</p>
<p>Man wagt kaum zu hoffen, dass bei den Transfers für die nächste Saison ein ähnlich glückliches Händchen bewiesen werden kann, zumal es noch einer kleinen Qualitätssteigerung bedarf, um die Mannschaft weiter zu bringen. Wenn es die mannschaftliche Geschlossenheit erfordern sollte, müsste man unter Umständen auf einen aufstrebenden Stürmerstar verzichten, was ausgesprochen schade wäre.</p>
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		<title>Hertha beißt sich in oberer Tabellenhälfte fest</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 01:31:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit dem ersten Auswärtssieg, der auch einer grandiosen Torwartleistung zu verdanken war, setzt sich die &#8220;Alte Dame&#8221; im gesicherten Mittelfeld fest, bzw. führt es an.
10 Punkte auf die Abstiegsränge sollten ein beruhigendes Polster für die restliche handvoll Ligaspiele in diesem Jahr sein. Dass das keiner mit dem berühmten Ruhekissen verwechselt, dafür wird JoLu mit Sicherheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem ersten Auswärtssieg, der auch einer grandiosen Torwartleistung zu verdanken war, setzt sich die &#8220;Alte Dame&#8221; im gesicherten Mittelfeld fest, bzw. führt es an.<br />
10 Punkte auf die Abstiegsränge sollten ein beruhigendes Polster für die restliche handvoll Ligaspiele in diesem Jahr sein. Dass das keiner mit dem berühmten Ruhekissen verwechselt, dafür wird JoLu mit Sicherheit sorgen.<br />
Die Trainingsgruppe Richie Golz wird in diesem Jahr noch viele hohe Bälle vor die Kiste treten müssen, um die Defizite von Thomas Kraft beim Herauslaufen bei hohen Bällen in den Griff zu kriegen, beim Bodenkampf gegen frei vor ihm auftauchende Stürmer hat er gegen die TSG 18,99 den Sieg für die Hertha rausgegrätscht  und so die unglücklichen Aktionen gegen Bayern und Schalke vergessen gemacht, wo er im eigenen 5-Meterraum orientierungslos herumgeirrt ist und entscheidende Treffer kassiert hat. Der Einfachheit halber sollten ihm in nächster Zeit jegliche Ausflüge bei Standards ersatzlos gestrichen werden.</p>
<p>Die andere kontroverse Personalie, bei der es für Hertha eher um pekuniäre Verheißungen zu gehen scheint, ist Pierre-Michel Lassoga. Der Cheftrainer lässt verlauten, dass die Veräußerung für ihn kein Problem sei, der Manager gibt den ersten Neuzugang für die neue Saison bekannt, der Finanzchef betont, dass die wirtschaftliche Konsolidierung weiter ein vorrangiges Ziel ist. Die Rollen sind in dem Spiel klar verteilt, PML ist auch als Optionsschein ein echter Outperformer, herthas Vereinsführung will da ganz lang gehen.<br />
Dass sie ihn wirklich halten wollen, glaube ich eher nicht, zumal mit Faton Ademi schon der nächste &#8220;Sturmtank&#8221; nachrückt.</p>
<p><span id="more-537"></span>Als Außenstehender darf man wohl davon ausgehen, dass die letztendliche Entwicklung stark vom weiteren Saisonverlauf abhängen wird. Sollte Hertha wider jedes Erwarten die Championleaguequalifikation erreichen, ist ein austrainierter Lasogga unverzichtbar, aber wahrscheinlich auch nur so bezahlbar. Mit jedem Treffer, den er für den HSV erzielt, steigt unaufhaltsam die Zahl der Interessenten und damit der Kurs, nicht auszudenken Pierre-Michel bleibt gesund und von Verletzungen verschont und kämpft bis zum Ende mit um die Torjägerkanone. Für die Hamburger ist er vorne drin alternativlos, im Winterschlussverkauf müssten sie aber dringend für die Verteidigung noch ein fettes Sparschwein schlachten, wenn das mit den sportlichen Zielen noch was werden soll. Mit der jetzigen Abwehr reicht es gerade noch für eine Schießbude auf dem Dom.</p>
<p>Wenn man die beiden wertvollsten Spieler aus dem Herthakader betrachtet, nämlich Ramos und Lasogga, fällt auf, dass sie im Rahmen der Scorerliste unter den ersten Zehn als absolute Schnäppchen ins Auge stechen. Die nächste Anpassung könnte dabei auch schnell im achtstelligen Bereich landen.</p>
<p>Da werden dann wirklich schwere Entscheidungen zu treffen sein, in der langfristigen Entwicklung ist es wichtiger, kurzfristig einen großen Schritt in Sachen Entschuldung zu machen und in den Trainerstab zu investieren. Die Nachwuchstrainer in allen Ehren und bei allen Meriten, vom Stallgeruch ganz zu schweigen, irgendwie scheint es noch an was zu fehlen. Gernot Rohr soll laut gut abgestandenen Scheißhausparolen immer noch in der kalten Gerüchteküche bei der Hertha stehen, einen international erfahrenen, weltgewandten Fachmann könnte man im Westend schon gut gebrauchen, Holger Stanislawski könnte auch ein brauchbarer Kandidat sein, wichtiger ist aber wahrscheinlich ein zwingendes Konzept und da hätte dann sowwieso der Cheftrainer das letzte Wort.</p>
<p>Dass Hertha in dieser Saison schon den Sprung auf die europäische Fußballbühne schaffen sollte, ist meines Erachtens nicht mal wünschenswert, weil es genau eine kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft stört.<br />
Die Beispiele von Frankfurt und Freiburg sollten abschreckend genug sein, an die letzten Auftritte der Hertha möchte ich in diesem Zusammenhang nur noch sehr ungern erinnert werden. Das zweite Jahr wird in Sachen Klassenerhalt nach einer alten aber solide verflochtenen Binsenweisheit noch schwieriger</p>
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		<title>Bundesligaalltagstauglichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 20:25:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hertha hat mit dem Unendschieden bei 96 die Erstligareife erneut nachgewiesen, aber einmal mehr wurde eklatant deutlich, dass es vor dem gegnerischen Tor an einem Vollstrecker fehlt. Allagui, Ben-Hatira und Ramos haben die Chancen nicht nutzen können, mit deren Verwertung es sich die &#8220;Alte Dame&#8221; im oberen Tabellendrittel schon hätte gemütlich machen können. Wagner war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hertha hat mit dem Unendschieden bei 96 die Erstligareife erneut nachgewiesen, aber einmal mehr wurde eklatant deutlich, dass es vor dem gegnerischen Tor an einem Vollstrecker fehlt. Allagui, Ben-Hatira und Ramos haben die Chancen nicht nutzen können, mit deren Verwertung es sich die &#8220;Alte Dame&#8221; im oberen Tabellendrittel schon hätte gemütlich machen können. Wagner war in Hannover sogar mal an dem Tor beteiligt, bei dem er den Kopf sehr schön weggezogen hatte, wann er den Schädel mal hinhält, dass es klingelt, da hoffen gerade wir älteren Herthafans, dass wir das noch erleben werden.<br />
Auch nach längerem Nachdenken muss von meiner Seite konstatiert werden, dass mein Fußballsachverstand nicht ausreicht, um der Ausleihe von Lasogga und dem Festhalten an Wagner eine Sinnhaltigkeit abzugewinnen, gleichwohl ist das Vertrauen in JoLu unerschüttert. Es ist vorstellbar, dass das Mannschaftsgefüge homogener ohne ihn ist, gerade wenn man sich mit dem Chef nicht 100prozentig versteht, eins ist aber ganz sicher, nämlich dass gegen den Abstieg nur Tore helfen.<br />
Wo Ramos nur spielen will, reißt Lasogga die Lücken in die gegnerische Abwehr und haut die Dinger konsequent auf die Kiste. Dass man das ausleiht, was man am nötigsten braucht??? Man muss ja auch nicht Alles verstehen!</p>
<h3>Shootingstar<span id="more-516"></span></h3>
<p>Pierre-Michel Lasogga hat mit einem lupenreinen Hattrick den HSV gegen den Club aus den Abstiegsrängen geschossen und dem 6-Punktespiel mit der Tordifferenz noch einen hinzugefügt und war folgerichtig der Mann des 8. Spieltags.<br />
So hat er mit Michael Wiesinger seinen ersten Trainer zur Strecke gebracht und kann sich eine Kerbe in die Ohrmuschel knipsen, und er hat den Rekord von Gerd Müller für den zügigsten Auswärtshattrick von 11 auf 8 Minuten verbessert. Und wo Müller drauf steht, ist nicht immer drin. Sein Namensvetter im Sturmzentrum der Bayern hat sich gegen Bayer als Großchancentod erwiesen, was ihn für viele noch sympatischer rüberkommen lässt. Was Vollstreckerqualitäten wert sein können, ist an &#8220;kleines dickes Müller&#8221; Scorerlisten unverkennbar, der Anteil, den er daran hat, wo der FCB heute steht, kann garnicht hoch genug überschätzt werden. Die 15 jährige Torgarantie auf Stürmer gibt es heutezutage auch schon lange nicht mehr.<br />
Auf jeden Fall hofft man, dass Lasso gesund bleibt, gut trainiert und damit die Begehrlichkeiten der ganzen Liga lostritt, die dann nur noch von den Finanzgrößen bezahlt werden können. Man hörte schon was von 7 Millionen und ein Dementi dazu, dass er dafür zu haben sein wird. In der Geschäftsführung wird man hoffen, das demnächst 7stellige Beträge aufgerufen werden und zumindest pekuniär ein Volltreffer gelandet wird.</p>
<h3>Pokalkalamitäten</h3>
<p>Dass PML auch die endscheidenden Tore machen kann, hat er im Pokal gegen Fürth eindrucksvoll gezeigt. Das tut um so mehr weh, als Hertha gegen Lautern in der Pfalz die Chance auf das Berlinderby leichtfertig verspielt hat. Eine Ansetzung bei der man Abstiegskampf auf Umbiegen und Abkotzen realitätsnah simulieren konnte, dass dabei die &#8220;Kampfschweine&#8221; mittenhinein  in die Suhle geworfen werden, &#8220;das ist klar&#8221;, die Abwehr allerdings völlig neu aufzustellen, ging doch ziemlich nach hinten los, und warum ein Stratege wie Kluge dabei keinen Platz hat, ist mir auch völlig unverständlich.</p>
<h3>Ligapflichtaufgaben</h3>
<p>Die ziemlich durchwachsene Bilanz der letzten Wochen stimmt beim Blick auf die Tabelle allerdings sehr versöhnlich. Bei genauerer Betrachtung muss aber konstatiert werden, dass deutlich mehr drin gewesen ist, wenn jemand es rausgeholt bzw. die Dinger reingemacht hätte.<br />
Gegen Freiburg wurde vorab Anschauungsunterricht freihaus geliefert, was alle Beteiligten bei Hertha aufmerksam verfolgt haben dürften, und Liberec hat die Schwächen gnadenlos bloßgelegt, an denen Trainer Streich nur notdürftig gearbeitet haben konnte. Da fehlte der &#8220;Alten Dame&#8221; in der 2. Halbzeit eindeutig der letzte Biss, genau wie drei Tage später im Pokal &#8211; mit den Dritten kann man halt nur gut knirschen.<br />
Beim Heimsieg gegen Mainz hat exakt das den Ausschlag gegeben, obwohl auch eher dosiert vorgegangen wurde und Mainz mit einer gruseligen Passquote der Hertha buchstäblich in die Karten gespielt hat.</p>
<h3>Trainerlegenden</h3>
<p>Zum nächsten Heimspiel, dass wiederum neue Maßstäbe setzen kann, kommen im Topspiel alte Bekannte an die Spree: Luci und Raffa spielen um den Anschluss an die Tabellenspitze.<br />
Die ersten drei Plätze scheinen schon vergeben zu sein, aber der Championsleguequalifakationsplatz wird vom &#8220;dreckigen Dutzend&#8221; der Liga ins Auge gefasst, und unsere &#8220;Alte Dame&#8221; sollte da auch nochmal herzhaft zugreifen.</p>
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		<title>Hertha wird durchgereicht</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 12:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hertha hat mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich gemacht, dass es in dieser Saison ums nackte Überleben in der Erstklassigkeit geht. Wer aus so einem überlegenen Spielverlauf nichts Zählbares mitnimmt, darf sich nicht beschweren, wenn es eng wird in der 1. Bundesliga.
Spielerisch sah das alles ganz gut aus, es fehlte allerdings an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hertha hat mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich gemacht, dass es in dieser Saison ums nackte Überleben in der Erstklassigkeit geht. Wer aus so einem überlegenen Spielverlauf nichts Zählbares mitnimmt, darf sich nicht beschweren, wenn es eng wird in der 1. Bundesliga.<br />
Spielerisch sah das alles ganz gut aus, es fehlte allerdings an der letzten Präzision im Passspiel oder an der nötigen Bewegung im Laufspiel, so dass das Tempo häufig verloren ging, weil der Ball mit langem Bein angenommen werden musste und so wenig Überraschungsmomente ins Angriffsspiel kamen, um wirklich glasklare Torchancen zu erarbeiten.<br />
Positiv fiel mir allerdings auf, dass die brandgefährlichen Querpässe im Mittelfeld gefehlt haben, bei denen man ein Spiel schnell aus der Hand gibt, wenn der Gegner die gemachten Geschenke auch annimmt, womit in Liga 1 unbedingt zu rechnen ist.</p>
<h3>Killerinstinktlosigkeit</h3>
<p>Das, was den Marktwert von Pierre-Michel Lasogga ausmacht, fehlte dem Herthasturm fast völlig, Ramos ging immer wieder nach außen und suchte nicht den direkten Abschluss und Niemand rückte ins Zentrum nach, um gegebenenfalls zu verwerten. Bei der Einwechslung zur Schlussoffensive mit Wagner vorm Tor war nicht zu erkennen, was er da versuchen sollte, was da von ihm kommt, sieht lediglich bemüht aus.<span id="more-509"></span><br />
Bei aller Bewunderung für die Arbeit des Cheftrainers stößt das Festhalten an Sandro Wagner bei den Herthafans auf allgemeines Unverständnis, man hat nicht das Gefühl, dass er die Bälle fordert und Tore schießen will. Wenn man als Brechstange gebracht wird, um dann als Bohnenstange rum zustehen, also quasi die Brechbohnenstange macht, ist es nicht verwunderlich, wenn nur Schnippelböhnchen dabei rauskommen, die mag keiner und den meisten wird auch noch schlecht.<br />
Die Dynamik mit der Lasogga sich durch gegnerische Strafräume bewegt und an den Ketten zerrt, wurde nie schmerzlicher vermisst als in der Schlussphase gegen Stuttgart. Ich war fest davon ausgegangen, dass die Laufwege von Ramos und Lasogga, die sich bei früheren Einsätzen gerne gegenseitig im Weg gestanden haben, so koordiniert hätten werden können, dass regelmäßig Großalarm vorm Tor ausgelöst hätte werden müssen.<br />
Jos Luhukay hat anders entschieden. Schade!</p>
<h3>Kombinationsmaschinenschaden</h3>
<p>Passgenauigkeit in Tateinheit mit Lauffreudigkeit sind die beiden entscheidenden Zutaten im modernen Offensivspiel, Forechecking und das Zustellen der Passwege in der Defensive, dazu kommen noch Feinheiten wie Zweikampfverhalten und Ballbehauptung und das Halten und Verschieben der Grundordnung.<br />
Wenn die Kombinationsmaschine richtig rund läuft, ist es völlig nebensächlich, wer die Pille letztendlich über die Linie schiebt, das Ding einnickt oder das Leder reinhämmert. Was allerdings Leute wie Janker und Wagner damit zu tun haben könnten, verstehe ich hinten und vorne nicht, da ist kein Potenzial zu erkennen, von Qualität traut man sich gar nicht zu reden. Die ganz neuen, die zur allgemeinen Verwunderung gleich in der Startelf aufgeboten wurden, ließen ihr fußballerisches Kombinationsvermögen schon mehr oder weniger deutlich erkennen.<br />
Der SC Freiburg als nächster Gegner der Hertha, der morgen noch Gelegenheit hat, sich gegen eine eher zweitklassige Mannschaft in der Europa League warmzuspielen, steht in der Liga schon mit dem Rücken zu dem Zaun, an dem die härtesten Fans normalerweise rütteln und den Kopf des Trainers fordern. Das ist im Breisgau aber überhaupt keine Option, da darf der Trainer sogar absteigen ohne entlassen zu werden.</p>
<p>Freiburg noch ohne Sieg muss es gegen die &#8220;betagte Dame&#8221; eigentlich wissen wollen, um nicht vom Sog des Absstiegsstrudel erfasst zu werden, da wird man morgen Abend in aller Ruhe gucken können, wo die Schwächen genutzt werden können, wenn von Liberec welche aufgezeigt werden.<br />
Dass die Freiburger vorallem angeschlagen brandgefährlich sein können, &#8220;das ist klar!&#8221; Da wird man es wohl mal mit einer defensiveren Variante versuchen wollen.</p>
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		<title>Rückschlag für Hertha</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 23:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Michael Preetz]]></category>
		<category><![CDATA[Ronny]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Höhenflug in der 1. Bundesliga nicht so weitergehen konnte, &#8220;das ist klar!&#8221;
Dass der Aufschlag in der brutalen Realität so hart ausfallen würde, das ist normal.
&#8220;Madame&#8221; war in Wolfsburg in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hatte zwei Riesenchancen in Führung zu gehen. Da fehlte es Allagui und Ramos schon an der nötigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Höhenflug in der 1. Bundesliga nicht so weitergehen konnte, &#8220;das ist klar!&#8221;<br />
Dass der Aufschlag in der brutalen Realität so hart ausfallen würde, das ist normal.<br />
&#8220;Madame&#8221; war in Wolfsburg in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hatte zwei Riesenchancen in Führung zu gehen. Da fehlte es Allagui und Ramos schon an der nötigen Konzentration, die dann noch weiter abnahm. Hochrisikogruselquerpässe an der Mittellinie peppeln die Welpen etwas auf, schön scharf getretenen Eingaben von Halbrechts entlang der Strafraumgrenze finden den freien Mann, die Direktabnahmen wurden aber ziemlich kläglich vergeben, erst der Schussversuch von Naldo aus halbrechter Position wird von Olic, eine handbreit im Abseits, eingegrätscht. Pech! Kaum zu verteidigen.<br />
Der Kessel pfeift zum Pausentee, die Konzentration lässt noch weiter nach, noch ein Katastrophenquerpass an der Mittellinie, Wolfsburg spielt auf Ballsicherung, die Herthaspieler sind gedanklich schon bei der Orientierung verheißenden Kabinenansprache, als das Leder lang und uninspiriert an die linke Ecke des 5-Meterraums gespielt wird.<span id="more-503"></span><br />
Den Ball konnte man durchlassen, rausschlagen oder annehmen. J.A. Brooks, noch voll in der Entscheidungsfindung, lässt den Ball zu Diego prallen und verursacht beim Nachsetzen einen Strafstoß, den Diego selbst sicher verwandelt.<br />
Diese Megagraupen muss der hoffnungsvolle Herthanachwuchs machen dürfen, JoLu wird die mangelnde Entschlussfreudigkeit so nacharbeiten, dass Brooks das nächste Mal einfach zu kontrollierende Bälle direkt in die einstudierten Laufwege der Kollegen passen kann und der so entfesselte Bewegungsenthusiasmus über links direkt vors gegnerische Tor führt.</p>
<h3>Reißende Serien, gerissene Bänder</h3>
<p>Die erste Niederlage nach einem halben Jahr, die nicht wirklich nötig war, wird überschattet von der schweren Verletzung Baumjohanns, der sich mit einem Kreuzbandriss für das nächste halbe Jahr vom Spielbetrieb verabschieden muss.<br />
Ronny dürfte die konditionellen Rückstände inzwischen abtrainiert haben und beweisen können, dass er auch in der ersten Liga Spiele und Tore machen kann.<br />
Die Last-Minute-Verpflichtungen müssen erst noch in Ruhe eingearbeitet werden, die Zeit braucht man als Fan auch noch um der Ausleihe von Pierre-Michel Lasogga nachzutrauern, dass er sich gegen Sandro Wagner nicht durchsetzen konnte, dürfte wohl eher disziplinarische Ursachen haben. Der unnachahmliche Zug zum Tor von Lasogga, der immer dahin geht wo es weh tut, eben weil er dahin geht, muss sich seine Knipserfähigkeiten erst wieder erarbeiten, beim HSV wird er wegen der fehlenden Konkurrenz erheblich mehr Gelegenheiten dazu bekommen.</p>
<h3>Transferkarusselbremser</h3>
<p>Das Wechselfieber hatte nochmal einige Manager angesteckt, dass Prince Kevin nach Schalke ist, bedarf ähnlicher Trauerarbeit wie der Wechsel von Pierre-Michel zum HSV.<br />
Leider ist die Hertha noch nicht annähernd so weit, Verpflichtungen in dieser Größenordnung vorzunehmen, da wahrscheinlich das ganze Mannschaftsgefüge auseinander brechen würde.<br />
Zwei drei Jahre konzentrierte Arbeit und die Etablierung im oberen Tabellendrittel der Liga müssten erst die Voraussetzungen schaffen, damit wieder Klassespieler von internationalen Format bei der Alten Dame vorstellig werden können, womit denn auch, wie ältere Fans sich mit eingebrannter Wehmut erinnern müssen, die Bedingungen für ein grandioses Scheitern geschaffen werden.<br />
Preetz muss man das unbedingt zutrauen, die Bodenständigkeit von Luhukay, der die vorhandenen Talente zu gestandenen Ertsligaspielern entwickeln muss, um erstmal die Klasse halten zu können, steht dem hoffentlich dauerhaft entgegen.</p>
<p>Internationaler Spitzenfußball ist für &#8220;Old Lady&#8221; bislang noch Zukunftsmusik, mit dem Klimpergeld für die entsprechende Musicbox spielt der vorausschauende Manager aber sicherlich schon.<br />
Dass das Lehrgeld der letzten Jahre eine gute Investition gewesen ist, darauf kann man auch nur inständig hoffen, aber immerhin mit freudigen Erwartungen was den weiteren Saisonverlauf angeht.<br />
Ein angeschlagener Aufbaugegner wie Stuttgard ist saugefährlich, und das Ergebnis schon absolut richtungsweisend.</p>
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		<title>Zweitligahinrundenbilanz</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 00:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
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		<category><![CDATA[Adrian Ramos]]></category>
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		<description><![CDATA[Hertha BSC voll auf Kurs Wiederaufstieg
Die Bilanzprüfung der Hinrunde lässt kein anderes Ergebnis möglich  erscheinen, als den sofortigen Wiederaufstieg  in die 1. Liga.
Der 6-Punkteauswärtssieg gegen Cottbus war das i-Tüpfelchen zur Saisonhalbzeit, die sich daraus ergebenden komfortablen Abstände sind echte Spannungskiller, die zum Rückrundenstart zu allem Überfluss nochmal ordentlich durchgeladen haben und die Laumänner weidwund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Hertha BSC voll auf Kurs Wiederaufstieg</h4>
<p>Die Bilanzprüfung der Hinrunde lässt kein anderes Ergebnis möglich  erscheinen, als den sofortigen Wiederaufstieg  in die 1. Liga.<br />
Der 6-Punkteauswärtssieg gegen Cottbus war das i-Tüpfelchen zur Saisonhalbzeit, die sich daraus ergebenden komfortablen Abstände sind echte Spannungskiller, die zum Rückrundenstart zu allem Überfluss nochmal ordentlich durchgeladen haben und die Laumänner weidwund in die Winterpause geschickt haben.</p>
<h4>Rückrundenstart</h4>
<p>Es war ein schöner Wintertag mit blendendem Sonnenschein in der Nordkurve des Benteler Stadions in Paderborn, provinziger kann deutsche Fußballdiaspora eigentlich nicht sein. Ostwestfalen von seiner aufgeräumtesten Seite, ein Stadionneubau in reinstem Betongrauen, ein Gesamteindruck wie kurz vorher nochmal feucht übergewischt und ganz gründlich durchgelüftet.<span id="more-446"></span><br />
Zum Rückrundenauftakt besiegt unser altes Hausmütterchen den SC Paderborn o7 mit einem mühevollen 1 : 0, dem klassischen Arbeitssieg. <span>Adrian Ramos empfiehlt sich als Matchwinner, der es auch zu Fuß kann, für einen Entlastungsangriff in der Winterpause auf die </span>Vereinskasse.</p>
<h4 style="padding-left: 30px;">Ramos a la Playa</h4>
<p style="padding-left: 30px;">In Spanien und Italien, wo bei den Vereinen im unteren Drittel der Erstligatabellen zum Jahreswechsel besonders gründlich Inventur gemacht wird, vorallem wenn einem das Abstiegsgespenst ketterasselnd im Nacken sitzt, muss in diesem Jahr ganz genau nachgerechnet werden. Die 6 Millionen, die Hertha für Adrian Ramos erlösen müsste, würden bei den völlig überschuldeten Clubs den Bock wirklich nicht mehr fett machen: Real Sociedad San Sebastián, Real Saragossa und US Palermo sollen auch sehr interessiert sein, wollen bzw. können die geforderte Ablöse aber nicht aufbringen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Jetzt müsste der Geschäftsführer Sport und Kommunikation seine alten Mittelstürmertugenden auspacken und da hingehen, wo es weh tut. Die besten Argumente für den Sonnenscheinfußballer gibt es in Südspanien, bei Sevilla, Malaga und Granada. Wenn man sich als Herthafan noch eine Zukunft des Geschäftsführers bei der Alten Dame vorstellen möchte, müsste er eigentlich jetzt den Stürmer suchenden Spaniern ein Angebot machen, das sie schwer ablehnen können, in Palermo sollte man damit vielleicht etwas vorsichtiger sein.<br />
Eine Ausleihe mit Kaufoption ist das Mindeste, was zu bewerkstelligen wäre, um Adrian Ramos die Möglichkeit zu bieten, sich wieder in die kolumbianische Nationalmannschaft spielen zu können, Verständigungsprobleme dürfte er in Spanien nicht haben, der frei werdende Platz in den gegnerischen Strafräumen der 2. Liga sollte für Pierre-Michel freigehalten werden.</p>
<h4>Winterzauberfußballarbeit</h4>
<p>Lasogga versteht es um einiges besser, obwohl ihm tiefer und rutschiger Rasen weit weniger liegen sollte als Ramos, Fußball zu arbeiten und das Leder direkt zu verwerten, einfach nicht so verspielt aber um einiges effizienter.<br />
Ronny ist auf dem besten Wege scorermäßig an Marcelinho anzuknüpfen, wenn auch eine Etage tiefer, aber in der nächsten Spielzeit könnte er sich auch daran beweisen, wenn der Geschäftsführer Sport und Kommunikation seinen Job macht und eine Vertragsverlängerung zustande bringt, was die Herthafangemeinde unisono so erwartet, um die Ronnymania auf neue Höhen treiben zu können. Die letzten beiden Scorerpunkte gegen Frankfurt und den drei Punkten unterm Weihnachtsbaum, konnte durch Hände reiben die Herzen erwärmen und die Gemüter erhitzen, wenn Ronny nächste Saison woanders auflaufen sollte.</p>
<h4>Wiederaufstiegsvorahnungen</h4>
<p>Dass Madame die Tabelle nicht als Spitzenreiter anführt, liegt ausschließlich an dem überragenden Lauf der Braunschweiger. Die vermutlich nach einer besinnlichen Winterpause völlig vergrübelt auf den Platz zurück kommen und letztendlich glücklich sein können, die 18,99 für die Relegation noch aufzubringen. <span><br />
张呈栋, sprich Zhang, Chengdong eine Name wie ein lupenreiner Hattrick &#8211; da hört man es förmlich rappeln in der Kiste &#8211; war der Königstransfer der Eintrtacht aber wenn es Torsten Lieberknecht nicht gelingt, ihn in der Rückrunde zu integrieren, würde es mich wundern, wenn die Eintracht hinten raus den nötigen und vorallem letzten Biss wird aufbringen können.</span></p>
<p><span>Von Hertha muss nach vorliegenden Erkenntnissen erwartet werden, dass der Aufstieg relativ vorzeitig sichergestellt werden kann, vor allem wenn Ramos bleiben muss und die Rekonvaleszenten die Räume auf der Ersatzbank noch enger machen.<br />
Spannung ist dabei allerdings nicht mehr zu erwarten, aber gerade dann passieren manchmal die blödesten Sachen.<br />
</span></p>
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		<title>Und noch `n Punkt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover 96]]></category>
		<category><![CDATA[Lasogga]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Schönwetterfußballer]]></category>
		<category><![CDATA[Torhüter Kraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Originalbericht
Noch mühsamer als die Eichkatzerln knautscht Hertha sich die Punkte auf den letzten Drücker aus der Tube, immer schön einzeln, einer nach dem anderen.
Die Taktik, das Tempo am Anfang aus dem Spiel raus zu halten, war eigentlich nicht schlecht, gelegentliche schnelle überraschende Vorstöße hätten in der 1. Halbzeit die 96. aber etwas vorsichtiger machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Originalbericht</h3>
<p>Noch mühsamer als die Eichkatzerln knautscht Hertha sich die Punkte auf den letzten Drücker aus der Tube, immer schön einzeln, einer nach dem anderen.<br />
Die Taktik, das Tempo am Anfang aus dem Spiel raus zu halten, war eigentlich nicht schlecht, gelegentliche schnelle überraschende Vorstöße hätten in der 1. Halbzeit die 96. aber etwas vorsichtiger machen können, die nur mit Lupfern über die Viererkette für gelegentliche Gefahr vor dem Herthator sorgen konnten, der Rest war Standards.</p>
<h3>Blinder Fleck</h3>
<p>Schiedsrichter Robert Hartmann, der schwächste Mann auf dem Platz hätte seinen Namen besser in der Eurhythmiestunde tanzen sollen als zu versuchen, ihn in der AWD-Arena zu verpfeifen. <span id="more-224"></span>Maik Franz, Lieblingsfeind sämtlicher Offensivabteilungen und talentiertester Provokateur der Liga holte sich zu Beginn durch einen gezielten Ellbogencheck von Konstantin Rausch ein blutige Nase, diese ruskikale Aktion hätte zwingend die Rote Karte erfordert, selbst beim Eishockey gibt es bei hohem Stock mit Verletzung mindestens 10 Minuten oder 5, jedenfalls mehr als 2. Ein weiteres Foul, das eine Gelbe Karte in der 1. Spielhälfte erzwungen hätte, war wie Torun auf der linken Außenbahn kurz hinter der Mittellinie durch halten am Durchbrechen gehindert wurde.</p>
<h3>Mauerspechte</h3>
<p>Den Unglücksraben des Tages gab Raffael als er die Dreimannmauer auflöste, um die Verfolgung von Schlaudraff aufzunehmen und mit dem besten Blick auf den Einschlag des von Pinto getretenen Freistoß im Tor von Kraft belohnt wurde. Die Chance, den Fehler vor der Pause zu korrigieren, konnte er auch nicht nutzen, so dass er leistungsmäßig am dichtesten an Schiri Hartmann heran kam.<br />
Seinen kleinen Bruder Ronny als einsetzbare Alternative auf der linken Außenbahn zu sehen, rückt mangels Motivation in weite Ferne, die Brüder Araújo entpuppen sich immer mehr als Gute Laune und Schönwetterfußballer, technisch begabt, kämpferisch verzagt.</p>
<h3>Budenzauber</h3>
<p>Nach der Pause kam Hertha als die bessere Mannschaft zurück auf den Rasen und erarbeitete sich in einem immer unterhaltsamer werdenden Spiel gute Möglichkeiten, um auch gewinnen zu können. Durch die Einwechslungen von Ya Konan und Lasogga nach einer Stunde kam zusätzlich Schwung in die Partie. Der bewegliche äußerst ballsichere Ivorer stellte, die ein wenig statisch agierenden Herthaabwehrreihen vor einige Probleme, die vom schwachen Zusammenspiel der 96. und dem rutschigen Platz auf Herthas rechter Abwehrseite weitgehend gelöst wurden.</p>
<h3>Tempolaufwege</h3>
<p>Auf der anderen Seite kam Hertha immer besser in Fahrt, PML zerrte richtig an den Ketten, die ihn an der Bank festhalten und wenn der Trainer die Laufwege zwischen ihm und Ramos ordentlich koordinieren kann, müssen sie beide von Anfang an, den gegnerischen Kasten in Angriff nehmen. Bei einem der besten Zuspiele von Halblinks steil in den Strafraum, das beide leicht hätten erlaufen können, hatten sie sich fast gegenseitig über den Haufen gerannt. Da musste sich einer Richtung Elfmeterpunkt in Stellung gebracht haben, um eine scharfe Hereingabe verwerten zu können, zusätzlich mussten sich Patte, Ruka und Raffa für den Rückpass in Position bringen und für einen Abschluss aufdrängen.</p>
<h3>Vollstreckerqualitäten</h3>
<p>Das Ausgleichstor für die Hertha hat ziemlich genau gezeigt, wie mit schnellem Spiel über die Flügel Tore erzielt werden können, wie souverän Lasogga die Kugel in der langen Ecke versenkt hat, hatte echte Klasse, wie Lell im Doppelpass mit Ebert vorbereitet hatte war auch richtig stark.<br />
Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt werden dadurch ordentlich gefüttert, die Spieleröffnung lässt aber noch einige Wünsche offen, die permanente Einbeziehung von Torhüter Kraft in der ersten Hälfte, hat ihn nicht sicherer wirken lassen, auf den linken Fuß angespielt, sah er ganz schlecht aus.<br />
Die Innenverteidigung hat sicher gestanden aber den Ball meist planlos nach vorne geschlagen, wenn sie das Privileg nicht an den Keeper weitergereicht hatten, Ottl und Niemeyer hatten sich dabei auch vornehm zurück gehalten und sich auf die Defensivarbeit konzentriert, über die Außenbahnen wurde anfangs auch eher zurück gespielt als den Angriff zu suchen.</p>
<h3>Offensivbemühungen</h3>
<p>Bei einem Rückstand gibt es glücklicher Weise nur die Möglichkeit energisch nach vorne zu spielen, was die Hertha in Halbzeit 2 dann auch konsequent umgesetzt hatte, bis auf Ottl, der grundsätzlich das Tempo aus dem Spiel genommen hat und dafür ebenfalls diesem Schicksal anheim fallen sollte. Lustenberger muss im nächsten Heimspiel zeigen dürfen, dass er mehr Impulse nach vorne bringen kann.</p>
<h3>Schicksalsheimspielkomplex</h3>
<p>Seit einer kompletten Saison in Heimspielen sieglos, könnte sich eine regelrechte Angstneurose mit begleitender Dauerblockade in der Mannschaft festsetzen, wenn Babbel es nicht schafft, die Köpfe der Spieler bei vollen Tribünen frei zu bekommen und den Bock endlich umzustoßen statt zu schießen, dürfte er sich selbst ins Fadenkreuz manövrieren und frei geben.</p>
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