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	<title> &#187; Lustenberger</title>
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	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
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		<title>Saisonausklangdissonanzen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2014 14:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Ramos]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Jos Luhukay]]></category>
		<category><![CDATA[Lustenberger]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mannschaft von Hertha BSC schleppt sich mit letzter Kraft dem Ende der Spielzeit entgegen, nach einer grandiosen Hinrunde ist die Luft raus, die Helden sind müde oder verletzt, die Mannschaftsführung gibt Rätsel auf.
Die Dame scheint es sich auf ihre alten Tage in der Liga gemütlich gemacht zu haben, mitten im  Niemandsland der Tabelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mannschaft von Hertha BSC schleppt sich mit letzter Kraft dem Ende der Spielzeit entgegen, nach einer grandiosen Hinrunde ist die Luft raus, die Helden sind müde oder verletzt, die Mannschaftsführung gibt Rätsel auf.<br />
Die Dame scheint es sich auf ihre alten Tage in der Liga gemütlich gemacht zu haben, mitten im  Niemandsland der Tabelle wurde das Saisonziel Klassenerhalt mit an  Langeweile grenzender Sicherheit erreicht, seitdem sieht es ein bisschen so aus, als spielten sie in einer eigenen Klasse &#8211; der Lustlosliga.<br />
Die Hinrunde hatte in fast jedem Spiel, das nicht gewonnen werden  konnte, die Verheißung hinterlassen, dass noch was möglich gewesen wäre &#8211;  mit ein bisschen mehr Glück, Zielstrebigkeit und Konzentration, wovon jeweils  ein ganz kleines Stück zu wenig auf den Platz gebracht wurde.<br />
Zu Beginn  der Rückrunde kam dann auch noch Pech dazu.</p>
<h4>Charakterstudienfinale</h4>
<p>Beim einzigen Heimsieg in diesem Jahr hatte man selbst als dienstälterer Herthafan den Braunschweigern einen Daumen gedrückt, zudem sich zum letzten Spieltag noch der andere gesellen wird, die dann zusammen die Schraube machen, damit die Eintracht von der Oker bei den Rabattkickern zu 18,99 noch 3 Punkte für den Relegationsplatz im Abverkauf erstehen kann. Und das nicht weil man sein Herz für die Blaugelben entdeckt hätte, als Underdog der Liga mit einem Zweitligaetat stehen ihnen aber die drei Punkte als Sympathieprämie uneingeschränkt zu.<span id="more-570"></span><br />
Mit der Niederlage gegen Augsburg hat Torsten Lieberknecht eigentlich alles richtig gemacht und den Sockel für sein Denkmal an der Hamburger Straße vorbereitet. Bei einem Sieg hätte Mainz vorzeitig das Erreichen der Euro-League feiern können, sodass im letzten Spiel der HSV die wesentlich besseren Chancen gehabt hätte, mit der nötigen Entschlossenheit den Relegationsplatz zurück zu erobern. Nun können die braunschweiger Löwen das Herz in die Hand nehmen und mit der allerletzten Patrone den Bock zum Gärtner und dann zur Strecke bringen, wie es der Gegner im letzten Saisonfinale beim BVB vorgemacht hatte. Den Platz zu verteidigen hätte dagegen leicht zu vollen Hosen, zittrigen Knien und schweren Füßen führen können, mit denen man in Sinsheim leicht eine Torlawine lostreten kann.</p>
<h4>Ausverkaufsstrategien</h4>
<p>Dass  Clubberer und Dinos den Weg in die 2. Liga antreten müssen, ist unter wühltischmäßigen  bzw. schnäppchentechnischen Aspekten die wesentlich vielversprechendere Option und Herthas kommender Torjäger will sicher nicht nochmal bei einem Zweitligisten spielen &#8211; von Per Skjelbred ganz abgesehen.<span><br />
Çalhanoğlu, Adler, Diekmeier und Jansen wären auch Spieler, mit denen Hertha sich verstärken könnte, wobei Verteitiger der schwächsten Abwehr der Liga zu verpflichten, nur bedingt sinnvoll zu sein scheint.<br />
Vom Club sind vorallem <span style="color: #000000;">Drmic, <span style="color: #000000;">Kiyotake und mit Einschränkungen <span style="color: #000000;">Plattenhardt und Hasebe  interessant.<br />
</span></span></span></span><span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Weiter stehen Chuopo-Moting, Stocker, Dejagah, Schmid, Ostrzolek, Bellarabi und Contento auf heißen Kohlen in der kalten Gerüchteküche. D</span></span></span></span><span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">a heißt es, <span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">die Einkaufswunschliste</span></span></span></span><span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"> nochmal genau durchzugehen und </span></span></span></span>das Frischgedruckte ganz gründlich nachzuzählen.<br />
Da sollte in Etwa die Qualität bei sein, die Cheftrainer Jos Luhukay in seinem Restkader so schmerzlich aber dafür um so öffentlicher vermisst hat, eine Vorgehensweise, die ich überaus befremdlich finde.<br />
</span></span></span></span></p>
<h4>Zwischen Baum und Borke, Himmel und Hölle</h4>
<p>Bessere Bedingungen, eine Mannschaft spielerisch weiter zu entwickeln,  waren nach der Vorrunde schwer vorstellbar, um so enttäuschender, dass  der Cheftrainer dem  Großteil seiner Manschaft bei anhaltender  Erfolgslosigkeit die Qualität abspricht, um in der Bundesliga  bestehen  zu können. Das geht schon sehr in Richtung der  selbsterfüllenden  Prophezeiungen und endet normaler Weise zwischen allen Stühlen.</p>
<p>Die vorhandenen Qualitäten der einzelnen Spieler aufs Feld zu bringen und aus dem optimalen Zusammenwirken ordentlichen Fußball entstehen zu lassen, ist die primäre Aufgabe des Cheftrainers. Das Leistungsvermögen seiner Kicker nachhaltig in Frage zu stellen, kann nur als grob kontraproduktiv eingeordnet werden und stellt die komplette Mannschaftsführung in Frage, wenn die Verantwortung nicht von den Verantwortlichen übernommen wird.</p>
<p>Es sind oft minimale Kleinig- oder Widrigkeiten, die den Lauf des Balles beeinflussen. Für mich die entscheidende Szene war der geniale Heber von Ronny in der Schlussphase beim Heimspiel gegen den Club, bei dem Ramos orientierungslos im Strafraum rumirrt, der Linienrichter aus einem akuten Anfall medialer Profilierungssucht eine Abseitsposition zusammen fantasiert, in dem er zu erkennen glaubte, dass der Nürnberger Torwart, der sich nicht mal zielstrebig in Richtung Ball bewegt hatte, von Ramos regelwidrig behindert wurde.<br />
Der beste Herthaner war in diesem Spiel wie in der gesamtem Hinrunde Fabian Lustenberger, der der Defensivabteilung als leitender Angestellter den nötigen Zusammenhalt und die Stabilität gegeben hat,  die den Erfolg im ersten Saisonabschnitt ausgemacht hat.<br />
Die Rückrunde kann nur als desaströs bezeichnet werden, so spielen Absteiger!<br />
Lediglich drei Siege, einen überzeugenden, der gegen todessehnsüchtige Hamburger einem Spaziergang glich, einen überaus glücklichen gegen Stuttgard, der glücksmäßig ein bisschen ausgleichend gewirkt hatte, sowie der etwas unmotivierte gegen Braunschweig.</p>
<h4><span>Qualitätsmanagementsysteme </span></h4>
<p>Gegen Hoffenheim musste man dann aufs schmerzlichste zur Kenntnis nehmen, dass auch Ramos die Qualität, die ihm vom Trainer als einzigen bescheinigt wurde und die  den Unterschied ausmachen soll, nicht mehr mit in den Strafraum bringt, sondern ganz im Gegenteil den schönsten Angriffszug der Hertha jäh durchkreuzt hat.<br />
Änis geht links durch und passt mustergültig zu Sami, der lässig einschieben konnte, wenn Adrian, vom Trainer in den festen Glauben versetzt, dass nur er die Qualität hat zu treffen, den Ball durchgelassen hätte. So hat er verhindert, dass die Qualität, die Änis und Sami schon einige Male eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatten, zum Tragen kommen konnte.<br />
Sich in unauflösbare Widersprüche zu verwickeln ist häufig der Anfang vom Ende eines Trainerengagements.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Bei Lucien Favre, der beste Übungsleiter, den die Hertha in den letzten Jahrzehnten hatte, war es die Bemerkung, dass für die Aufstellungen nur das Leistungsvermögen der Spieler ausschlaggebend ist, um dann am 2. Spieltag der Saison 08/09, an die man sich gern und mit viel Wehmut erinnert, Kaka für Simunic zu bringen, der dann auch den Patzer produziert hat, der <span>Wichniarek den Ausgleich ermöglichte und der zu allem Überfluss zu seinem zweiten Vertrag in Berlin geführt hatte.<br />
Das war der Beginn des Untergangs, die nachfolgenden Details hinreichend bekannt.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span>In München hatte der beste Trainer der Welt seine ganze Menschlichkeit eindrucksvoll nachgewiesen und mit der falschen Taktik und Aufstellung seine &#8220;Überbayern&#8221; auf ein bemitleidenswertes Mittelmaß runter gestutzt. Völlig unvermittelt ins offene Messer zu laufen und das viermal hintereinander hatte schon etwas Tragisches, wenn die Spielidee zur Schnapsidee verkommt und jeder Dorfdepp weiß, dass man in der Situation in erster Linie auf Torsicherung spielen muss, sollte man seinem Namen die Ehre erhalten und es vielleicht mal mit Seppuku (Harakiri für Fortgeschrittene) versuchen.</span></p>
<p><span>Der Geschäftsführer Sport und sein Chefcoach stehen vor der ausgesprochen anspruchsvollen Aufgabe, die Mannschaft so weiter zu entwickeln, dass das spielerische Potenzial ausreicht, um nicht in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden. Es sieht alles so aus, dass Ronny, bei aller spielerischen Klasse wegen mangelnder Einsatzfreude keinen Platz im Team haben wird, ein Mann wie <span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Kiyotake könnte die bessere Lösung sein.<br />
Auf die Qualitäten der Neuverpflichtungen darf man überaus gespannt sein, dass sie alle so einschlagen wie vor Jahresfrist, muss allerdings bezweifelt werden.</span></span></span></span></p>
<p><span><span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Es verspricht aber um einges mehr Spannung als die Rückrunde.</p>
<p></span></span></span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span><br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p style="color:#fff;">
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		<title>Heimsieg!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 01:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Heimsieg]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenerhaltkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Lustenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Rukavytsya]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich!
Nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Länderspielpause schafft es Hertha mal wieder in der 1. Bundesliga im Olympiastadion zu gewinnen, die 3 Punkte waren mit viel Glück aber nicht unverdient in der Schlussphase erkämpft worden.
Die Babbelsche Spielstrategie, das Tempo anfangs so zu kontrollieren, dass der Gegner vor allem mir der sich ausbreitenden Schläfrigkeit zu kämpfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Endlich!</h2>
<p>Nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Länderspielpause schafft es Hertha mal wieder in der 1. Bundesliga im Olympiastadion zu gewinnen, die 3 Punkte waren mit viel Glück aber nicht unverdient in der Schlussphase erkämpft worden.</p>
<p>Die Babbelsche Spielstrategie, das Tempo anfangs so zu kontrollieren, dass der Gegner vor allem mir der sich ausbreitenden Schläfrigkeit zu kämpfen hat, ist eigentlich ganz originell. Wenn es gelingt 4 &#8211; 5 Überraschungsvorstöße mit vollem Tempo gegen aus dem Sekundenschlaf aufschreckende Gegenspieler zu fahren, könnte schon fast so was wie ein Matchplan unterstellt werden.</p>
<h3>Spieleröffnung</h3>
<p>Lasogga von Beginn zu bringen, passt mit dieser Spielweise allerdings überhaupt nicht zusammen, die zu erlaufenden Steilpässe sollten eine Beute für Torun und besonders Rukavytsya sein, hinter denen Ebert und Raffael in Schussposition gehen während Ramos an der Viererkette zerrt. <span id="more-232"></span>Die gültigen Pässe dafür müssen aber auch ausgestellt werden und da ist Ottl der Mann, der lieber noch mal einen Kontrollgang in den eigenen Reihen macht als das Spielgerät auf die Reise zu schicken und gegebenenfalls auch hinterher zu gehen, um gegen verloren gegangene Bälle vorzugehen.<br />
Warum Lustenberger nicht bald mal eine Chance bekommt für die angezogene Spaßbremse, wird, fürchte ich, auch weiterhin die Frage sein, die mir am heißesten unter den Nägeln brennen wird.</p>
<h3>Schlussspurt</h3>
<p>In der 2. Halbzeit das Tempo anzuziehen und bis zum Schluss hoch zu halten, daran möchte man sich als Zuschauer gewöhnen wollen, vor Allem Ebert und Lell auf der rechten Seite hatten das Spiel der Hertha da immer wieder angeschoben, wobei dann auch Lasogga im Sturmzentrum seine Chancen wie gegen Hannover nutzen kann und auch bekommen sollte.</p>
<p>Über links tut sich herzlich wenig im Offensivspiel der Hertha, die Länderspielpause bietet die Gelegenheit, weil Kobiashvili sich nach den anstrengenden Reisen wird erholen müssen, etwas Neues auszuprobieren. Wo man eigentlich Malik Fathi sehen wollte, hat Ronny die Möglichkeit sich im Training aufzudrängen und zwar mit Nachsetzen statt –treten, sonst könnte man den BVB auch mit Rukavytsya oder Neumann auf der Position gegen den verunsicherten oder schon gesperrten Piszczek überraschen.</p>
<h3>Schale trifft Felge</h3>
<p>Zu Verlieren hat man überhaupt nichts – außer 3 Punkte vielleicht, die auch gewonnen werden können gegen den Meister. Da hilft Kloppo kein Rhetorikkurs um zu verhindern, dass Hertha von den Dortmundern unterschätzt werden wird.</p>
<p>Nur gegen die Wand aus 80 Tausend Gelbschwarzen hilft es nicht die Hosen auch unten zu zubinden, aber die erwarten, dass Hertha überrollt wird und im Enttäuschen von Zuschauermassen dürfte die Alte Dame Ligaspitze darstellen.</p>
<p>Das spielerische Potential ist durchaus zu erkennen, ob es auch in den nächsten Heimspielen entwickelt werden kann, wird man sich anschauen müssen. Das Zittern wird so schnell nicht aufhören, wenn die Massen im Olympiastadion fordern, die Klassenerhaltkämpfe gegen Augsburg und Köln mit der gebotenen Entschlossenheit auszufechten. Bei Gelingen könnte es mal wieder dahin kommen, dass die Massen den nötigen Rückenwind entfachen und ein Sturm durch die gegnerischen Abwehrreihen tobt, um entsprechend Tore zu produzieren und die Ernte einzufahren.</p>
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