<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title> &#187; Markus Babbel</title>
	<atom:link href="http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&#038;tag=markus-babbel" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.grasplatzmemmen.de</link>
	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 20 Jun 2018 00:09:09 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ost-West-Derbyrevanche</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=434</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=434#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 15:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Derby]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Jos Luhukay]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Babbel]]></category>
		<category><![CDATA[Union]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=434</guid>
		<description><![CDATA[Identitätsfindungen
Dass es die Ost-West-Rivalität nach 20 Jahren Deutscher Einheit nicht mehr gibt, ist ein frommer Wunsch, der die tatsächlichen Gegebenheiten vorsätzlich nicht zur Kenntnis nehmen will.
Im Berliner Fußbal ist man sogar einen Schritt weiter gegangen und hat aus einer Fanfreundschaft, die sich über Mauer und Stacheldraht hinweg entwickelt hatte, einen innerstädtischen Ost-West-Konflikt gemacht, der vorallem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Identitätsfindungen</h3>
<p>Dass es die Ost-West-Rivalität nach 20 Jahren Deutscher Einheit nicht mehr gibt, ist ein frommer Wunsch, der die tatsächlichen Gegebenheiten vorsätzlich nicht zur Kenntnis nehmen will.<br />
Im Berliner Fußbal ist man sogar einen Schritt weiter gegangen und hat aus einer Fanfreundschaft, die sich über Mauer und Stacheldraht hinweg entwickelt hatte, einen innerstädtischen Ost-West-Konflikt gemacht, der vorallem darauf zurückzuführen ist, dass die &#8220;Alte Dame&#8221; vom Wedding in den Westend umgezogen ist.</p>
<p>Ein Ex-Manager, dessen Name der Vergessenheit überantwortet werden soll, hatte sich an Prof. Higgins in &#8220;My Fair Lady&#8221; ein Beispiel genommen und versucht aus einer veritablen Weddinger Tresenschlampe eine Dame der feinen Gesellschaft aus dem Westend zu machen.<span id="more-434"></span><br />
Die Bedeutung von &#8220;My Fair Lady&#8221; schwankt denn auch von &#8220;Rummelschickse&#8221; bis &#8220;anständige Dame&#8221; &#8211; je nach Betonung, und im Berlinerischen ist immer ein ordentliche Portion Ironie.</p>
<p>Das hatte zur Folge, dass unsere Alte Dame von oben mitleidig belächelt wird und nach unten pikiert die Nase rümpft und so bekommt die Ost-West-Auseinandersetzung einen klassenkämpferischen Beigeschmack, der aufkommende Würgereflexe bei einigen Eisernen, besonders wenn sie noch keinen Rost angesetzt haben, nur zu verständlich macht.</p>
<h3>Sprach- und Tonstörungen</h3>
<p>Selten hat ein junger Spieler wie Christopher Quiring seine Befindlichkeit so treffend ausgedrückt: &#8220;&#8230;. Wenn die Wessis in unserem Stadion jubeln, dann krieg‘ ich das Kotzen.“ Genau so meint der das auch morgen noch, er hat sich allerdings überzeugen lassen, dass es schlauer ist, sich dafür zu entschuldigen, Union-Anhänger werden das genau so zu bewerten wissen.</p>
<p>Dass man diese Aussage seitens der Berichterstatter und der Mannschaftsführungen nicht einfach so stehen lassen und akzeptieren kann, ist ein Beleg dafür, dass politische Realitäten im Sportfernsehen besser ausgeblendet bleiben sollten.<br />
Es wird sicher noch einmal 20 Jahre brauchen bis sich die Milieus zur Unkenntlichkeit angeglichen haben werden, und das ist auch gut so.</p>
<h3>Tabellenplatzanweisungen</h3>
<p>Fußball wurde auch gespielt.<br />
Das Spiel war für beide Mannschaften schon in diesem Frühstadium der Saison richtungsweisend: Hertha rückt oben ran und Union steht unten drin.<br />
Die Derbybilanz ist damit ausgeglichen, so dass Hertha in der Rückrunde die Verhältnisse im Berliner Fußball durch einen deutlichen Sieg für längere Zeit klären kann.<br />
Es waren Tendenzen zu erkennen, dass man zu einer mannschaftlichen Geschlossenheit findet. Besonders in der ersten Halbzeit, als man des Spiel bestimmte, hätte man die Fehler im Unioner Aufbauspiel noch besser ausnutzen können. Die Dribblings von Ben-Hatira sind auch wesentlich vielversprechender, wenn sich 2 bis 3 Mann für Doppel- oder Steilpässe aufdrängen.<br />
Dass man sich zu Beginn der zweiten Halbzeit an die Wand hat spielen lassen und nur mit Glück und einer sehr ordentlichen Torwartleistung nicht in Rückstand geraten ist, war wiedermal etwas erschreckend, man hatte das Gefühl ein zweites oder sogar drittes Tor und die Mannschaft fällt auseinander, wie in der letzten Bundesligarückrunde bis über die Schmerzgrenze hinaus gesehen. Union hatte mit dem Gegentreffer sein Pulver verschossen, als Haas im Tor der Wuhlheider die Granate von Ronny nicht entschärfen konnte.</p>
<p>Als Hertha-Fan hat man aber erstmal das Gefühl vermittelt bekommen, dass Jos Luhukay inzwischen ziemlich genau weiß, woran er arbeiten muss, damit der Aufstieg ungefährdet vollzogen werden kann, was bei den finanziellen Verhältnissen, die wieder nur mit den Bayern in Liga 1 zu vergleichen sind, eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber sicher kein Selbstläufer wird.<br />
Da muss Jos den Jungs schon noch ordentlich Beine machen.</p>
<h3>Totalschadenfreude</h3>
<p>Es macht doch auch immer wieder Spaß zu sehen, wie die Jungs, die sich bei den meisten Herthanern nachhaltig unbeliebt gemacht haben, richtig auf die Mütze kriegen, vorzugsweise bei Vereinen, die maßgeblich von Großsponsoren aus dem DAX ausgehalten werden.<br />
Mit dem 4:0 des Berliner AK gegen 18,99 wurde neue Maßstäbe gesetzt im Verramschen gesetzt, die TSG musste mit einer Poststadiontraumatischen Belastungsstörung die Heimreise antreten und nach 6 Niederlagen in Folge und einem völlig disziplinlosen Sauhaufen sollte Markus Babbel um Tattoostudios einen ganz großen Bogen machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=434</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das lange Leiden der Alten Dame</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=367</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=367#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Memmen]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Babbel]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Preetz]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rehhagel]]></category>
		<category><![CDATA[Schönwetterfußballer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[Notfallpatientenverfügung
Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Notfallpatientenverfügung</h3>
<p>Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.<br />
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. Die Behandlung des greisen Chefarztes, dem völlig unerfahrene Kollegen im Praktikum assistieren, will einfach nicht anschlagen.<br />
Warme Worte und kalte Wadenwickel sind absolut nicht mehr auf dem letzten Stand der Heilkunst, stattdessen bedürfte es dringend einer maximal invasiven Rektumresektion mit anschließendem Kräutereinlauf, um die grundlegenden Vitalfunktionen wenigstens prophylaktisch zu stabilisieren.<br />
Kunstfehlerteufel zwischen Kurpfuscherei und Sterbehilfe müssten dringend exorziert und die Placeboeffekthascherei beendet werden.</p>
<h3>Vorsorgevollmachtsregelung<span id="more-367"></span></h3>
<p>Am 29. Mai bietet sich die Gelegenheit für die Angehörigen, gesetzt den Ernstfall, dass noch Spurenelemente von Überlebenswillen nachzuweisen sind, Diagnose und Therapie wieder in Einklang zu bringen und mit einem ganzheitlichen Heilungsansatz eine umfassende Rekonvaleszenz einzuleiten.<br />
Ein Puls von 28 bei einem Blutdruck von 35 zu 63 ist an Hoffnungslosigkeit normal nicht mehr zu unterbieten, dass eine Schlagzahl von 31 überhaupt ein Fünkchen Hoffnung am Dahinvegetieren hält, liegt ausschließlich an den Karnevalzombies vom Rhein.<br />
Soweit das amtsärztliche Bulletin, auf der Intensivstation Olympiastadion hat man weiterhin alle Mühe die blank liegenden Nerven nicht völlig zu verlieren.<br />
Hubnik, Janker, Kobi und Niemeyer sind aber wieder einsatzfähig, so dass die offenen schmerzhaften Wunden vom Defensivverband wieder einigermaßen fachgerecht versorgt werden können.</p>
<h3>Unwetterkapriolen</h3>
<p>Das Wetter wie immer zum Schluss, die Schönwetterfußballer haben in diesem Frühjahr auch noch nicht wirklich Glück gehabt mit den klimatischen Verhältnissen, außerdem muss der neu verlegte Rasen erst richtig festgetreten werden, wenigstens ist nicht zu befürchten, dass das ganze in Schlammcatchen ausarten könnte.<br />
Die verbalen Schlammschlachten im Vorfeld dieser finalen Schicksalsbegegnung dürften den abgezockten Profis von 1899 weiträumig am Allerwertesten vorbei gehen, den Torwart vorher als zu schwach abzuqualifizieren ist auch die ganz hohe Schule der Motivationsmethodik.<br />
Hertha hat also noch alle Chancen, auch wenn es selten so unverdient war, einen finalen Heimsieg zu landen und sich gegen Fortuna in die Relegation zu retten.</p>
<p>Manchmal geht aber auch ein finaler Rettungsschuss nach hinten los.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=367</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ahoi, Helau und HaHoHe</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=298</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=298#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 01:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Babbel]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Preetz]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Skibbe]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rehhagel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=298</guid>
		<description><![CDATA[Rettungsankerwinde
Alle Mann an die Winschen, Leinen los und klarmachen zu den letzten Gefechten!
Der alte Fahrensmann Otto Rehhagel heuert als Skipper für die letzten entscheidenden Auseinandersetzungen bei der Hertha an, René Tretschok als Steuermann und Ante Čović als Bootsmannsmaat in habt acht sollen den verluderten Sauhaufen wieder auf Vordermann bringen. Die Ansätze im Spiel gegen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Rettungsankerwinde</h3>
<p>Alle Mann an die Winschen, Leinen los und klarmachen zu den letzten Gefechten!</p>
<p>Der alte Fahrensmann Otto Rehhagel heuert als Skipper für die letzten entscheidenden Auseinandersetzungen bei der Hertha an, René Tretschok als Steuermann und Ante Čović als Bootsmannsmaat in habt acht sollen den verluderten Sauhaufen wieder auf Vordermann bringen. Die Ansätze im Spiel gegen den BVB waren hoffnungsgeschwängert, gegen Augsburg muss die &#8220;alte Dame &#8221; aber niederkommen, zum Befreiungsschlag ausholen, den Bock umstoßen und die nötigen Tore erzwingen.</p>
<h3>Matrosentango</h3>
<p>Mit fliegenden Fahnen untergehen oder den Untergang mit Fahnenflüchtigen überstehen im Haifischplanschbecken Bundesliga, wo Heulbojen beim Windjammern Alarmsirenen übertönen, wird die Werbetrommel im ganz großen Stil gerührt. Vortrommler Michael Preetz hat sein Schicksal an den Ausgang des wahrscheinlich letzten Kampfeinsatzes von Otto Rehhagel auf hoher See geknüpft.</p>
<p>Seelenverkäufer oder Seenotrettungskreuzer?<span id="more-298"></span><br />
Das ist die Frage, die sich der Manager stellen lassen muss.<br />
Beim Scheitern der Mission gibt nicht mal mehr ein roter Teufel einen rostigen Sechser für den geläuterten Astralleib, es droht ihm als Zugabe das genüssliche Kielholen auf dem sinkenden Ausflugsdampfer mit anschließendem Vierteilen und Verfüttern an die gierige Pressemeute. Weitere Fragen über die Pläne für die Zukunft wird man sich schon aus Pietätsgründen verkneifen wollen.</p>
<h3>Närrische Zeiten</h3>
<p>Es ist als Herthafan in diesen Tagen nicht ganz einfach festzustellen, wie ernst das Alles gemeint sein könnte. Wenn man sich Herthas Manager ansieht, geht es um Leben oder Sterben. Die Einsichtsfähigkeit zu erkennen, wann man seinem Verein nicht mehr voranbringen kann, würde man ihm wünschen<br />
Das Schmierentheater um die Babbelentlassung bekommt im Nachhinein auch einen anderen Beigeschmack, wenn man ließt, dass Markus Babbel selbst schwerwiegende disziplinarische Defizite im kollegialen Miteinander hatte.<br />
Da bekommt sein schmieriges Lächeln rückblickend einen ganz schmuddligen Unterton.</p>
<p>Michael Skibbe wird nach dem Gastspiel bei Hertha Schwierigkeiten haben, demnächst bei Jugendmannschaften die für Trainer erforderliche Autorität entgegen gebracht zu kriegen.</p>
<h3>Abstiegskampfkraft</h3>
<p>Die Entscheidungen für diese Spielzeit sind alle getroffen, sollte Hertha in die 2.Liga zurück müssen, steht die gesamte Vereinsführung zur Disposition, so dass Gegenbauer seinen besten Putztrupp zusammen stellen müsste, um die Hertha-Zentrale besenrein zu übergeben.<br />
Die Chancen auf den Klassenerhalt sind nach wie vor gut,  bei einem Sieg im nächsten Spiel gegen Augsburg droht schon fast Langweile aufzukommen, wenn die 3 Letzten abreißen lassen müssen.<br />
Da darf man sich aber immer noch freuen wenn im letzten Spiel gegen die TSG, 1899 in die 2 Liga zurück gekämpft wird, aber nicht zu früh.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=298</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hertha aktuell</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=209</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=209#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Babbel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=209</guid>
		<description><![CDATA[Kopf unter in den Abstiegskampf
Gleich mit den Schicksalsspielen anzufangen ist mal was Neues, diese eher unübliche Vorgehensweise in der Saisonplanung ist dann aber doch sehr gewagt und um der Wahrheit, die bekanntlich auf dem Platz liegt, die Ehre zu lassen, sich nicht vordrängeln zu müssen, darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kopf unter in den Abstiegskampf</h2>
<p>Gleich mit den Schicksalsspielen anzufangen ist mal was Neues, diese eher unübliche Vorgehensweise in der Saisonplanung ist dann aber doch sehr gewagt und um der Wahrheit, die bekanntlich auf dem Platz liegt, die Ehre zu lassen, sich nicht vordrängeln zu müssen, darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei der Veranstaltung um einen glatten und kaltblütigen Mordversuch an der Seele des Fußballs gehandelt hat.</p>
<h3>Fußballmord</h3>
<p>Die Clubberer versuchten von Beginn an jeden Spielansatz der Hertha im Keim zu ersticken, wozu sie jedes Recht aus Franken mit nach Berlin brachten (Kurzer Nürnberger Prozess).<span id="more-209"></span> Warum die Hertha nicht wirklich nach Luft schnappte und sich seinerseits nur auf das Abwürgen jeglicher Clubaktivitäten beschränkte und das Spiel ohne das geringste Mitleid mit den Zuschauern verhungern ließ, dazu bot man Herthatrainer Markus Babbel über jede Schmerzgrenze hinaus Gelegenheit Plattitüden abzusondern, dass fast vorsätzliche Tötungsabsicht an der Spielidee unterstellt werden muss.</p>
<h3>Blockadebrecher</h3>
<p>Es konnte einem wirklich schlecht werden, aber gekotzt wird bekanntlich später und diesmal war es nicht der fehlende Hunger der Herthaspieler, sondern es sollen die randvollen Hosen vor den über 60 000 Zuschauern gewesen sein, die zur völligen Blockade führten, weil man sich einfach zuviel vorgenommen hatte, nee wa? Nachvollziehen kann das keiner bei den Zuschauerzahlen der letzten Zweitligaspielzeit. Wenigstens den Zuschauern durfte man an diesem Abend uneingeschränkt Erstligaformat konstatieren.</p>
<h3>Matchpläne</h3>
<p>Der Plan vom Chefcoach war erstmal hinten sicher zu stehen und nach vorne: „Schaun mer mal, dann sehn mer scho, A bisserl was geht immer.“ Das Bayern Sieger-Gen als Monstranz (Mir san mir) zu beschwören und vor sich hin zu beten, wird nicht reichen, die Klasse zu halten. Lell und Ottl haben aus München nur die Spielweise Fehler zu minimieren mitgebracht, was dazu geführt hat, dass das strangulierte Mordopfer auch noch mit einem Einwurf geschändet wurde.</p>
<h3>Schicksalsspiele</h3>
<p>Diese Reihe wird vermutlich mit unveränderter Gnadenlosigkeit fortgeführt, als Herthafan muss man inbrünstig darauf hoffen, dass Co-Trainer Widmayer sich mit einem brauch- bzw. spielbaren System durchsetzt. In den beiden nächsten Auswärtsspielen gegen den HSV und 96 wird es für die Hertha wahrscheinlich einfacher ohne den hemmenden Erwartungsdruck der eigenen Zuschauer aus einer ganz sicher stehenden Abwehr, die sich bietenden Räume für Konter besser zu nutzen, dann voraussichtlich mit Lustenberger und Rukavytsya für Ottl und Ebert und vielleicht ein bisschen brasilianischen Ballzauber.</p>
<h3>Heimspielpleitenserie</h3>
<p>Sollte sich dieser Lauf gegen Stuttgart weiter fortsetzen, sollten auch entschlossen die Konsequenzen gezogen werden. Es ist aber zu fürchten, dass sich die Trainerdiskussion bis zur darauf folgenden Länderspielpause hinzieht. Spätestens bei der 20. Pleite gegen Köln ist Schluss mit Gaudi. Wenn es nach mir ginge, würde ich mich sofort nach einem neuen Headcoach umsehen, mit der Betonung auf der ersten Silbe und vor allem ohne Schwerpunkt auf den bayrisch-schwäbischen Raum. Kenntnisse der Gegebenheiten bei Hertha wie bei Rehhagel (Glückwunsch noch zum 73.), Sidka oder Rekdal wären auch von Vorteil, Basler hat sich leider als Kolumnist schon disqualifiziert, war aber auch nur „bis zum Hals Weltklasse“ (B Stange).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=209</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
