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	<title> &#187; Schönwetterfußballer</title>
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	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
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		<title>Das lange Leiden der Alten Dame</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Notfallpatientenverfügung
Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Notfallpatientenverfügung</h3>
<p>Unnötig lebensverlängernde Maßnahmen, die geeignet sind, überflüssiges Leiden quälend in die Länge zu ziehen und dabei ohne Aussicht auf vollständige Genesung sind, sollten per Verfügung von Betroffenen von vornherein ausgeschlossen werden können.<br />
Unsere geliebte Oma Hertha, die gar nicht mehr so alt werden kann, wie sie zurzeit aussieht, kämpft seit Wochen ums nackte Überleben als Erste-Klasse-Patient. Die Behandlung des greisen Chefarztes, dem völlig unerfahrene Kollegen im Praktikum assistieren, will einfach nicht anschlagen.<br />
Warme Worte und kalte Wadenwickel sind absolut nicht mehr auf dem letzten Stand der Heilkunst, stattdessen bedürfte es dringend einer maximal invasiven Rektumresektion mit anschließendem Kräutereinlauf, um die grundlegenden Vitalfunktionen wenigstens prophylaktisch zu stabilisieren.<br />
Kunstfehlerteufel zwischen Kurpfuscherei und Sterbehilfe müssten dringend exorziert und die Placeboeffekthascherei beendet werden.</p>
<h3>Vorsorgevollmachtsregelung<span id="more-367"></span></h3>
<p>Am 29. Mai bietet sich die Gelegenheit für die Angehörigen, gesetzt den Ernstfall, dass noch Spurenelemente von Überlebenswillen nachzuweisen sind, Diagnose und Therapie wieder in Einklang zu bringen und mit einem ganzheitlichen Heilungsansatz eine umfassende Rekonvaleszenz einzuleiten.<br />
Ein Puls von 28 bei einem Blutdruck von 35 zu 63 ist an Hoffnungslosigkeit normal nicht mehr zu unterbieten, dass eine Schlagzahl von 31 überhaupt ein Fünkchen Hoffnung am Dahinvegetieren hält, liegt ausschließlich an den Karnevalzombies vom Rhein.<br />
Soweit das amtsärztliche Bulletin, auf der Intensivstation Olympiastadion hat man weiterhin alle Mühe die blank liegenden Nerven nicht völlig zu verlieren.<br />
Hubnik, Janker, Kobi und Niemeyer sind aber wieder einsatzfähig, so dass die offenen schmerzhaften Wunden vom Defensivverband wieder einigermaßen fachgerecht versorgt werden können.</p>
<h3>Unwetterkapriolen</h3>
<p>Das Wetter wie immer zum Schluss, die Schönwetterfußballer haben in diesem Frühjahr auch noch nicht wirklich Glück gehabt mit den klimatischen Verhältnissen, außerdem muss der neu verlegte Rasen erst richtig festgetreten werden, wenigstens ist nicht zu befürchten, dass das ganze in Schlammcatchen ausarten könnte.<br />
Die verbalen Schlammschlachten im Vorfeld dieser finalen Schicksalsbegegnung dürften den abgezockten Profis von 1899 weiträumig am Allerwertesten vorbei gehen, den Torwart vorher als zu schwach abzuqualifizieren ist auch die ganz hohe Schule der Motivationsmethodik.<br />
Hertha hat also noch alle Chancen, auch wenn es selten so unverdient war, einen finalen Heimsieg zu landen und sich gegen Fortuna in die Relegation zu retten.</p>
<p>Manchmal geht aber auch ein finaler Rettungsschuss nach hinten los.</p>
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		<title>Auswärtssieg im Abstiegskampf</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Helden]]></category>
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		<description><![CDATA[Mainz 05 vs Hertha BSC 1 : 3
In einem Aufeiandertreffen der Trainergenerationen siegte die alte Dame Hertha in der Mainzer Coface Arena, was wohl soviel bedeuten müsste wie 2. Gesicht Stadion und sich nahtlos einreiht zwischen AWD-Arena und Easycredit-Stadion, genauer gesagt zwischen Strauchdieben und Straßenräubern, auch bekannt als Finanzdienstleister, in diesem Fall auch noch maskiert.
Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mainz 05 vs Hertha BSC 1 : 3</p>
<p>In einem Aufeiandertreffen der Trainergenerationen siegte die alte Dame Hertha in der Mainzer Coface Arena, was wohl soviel bedeuten müsste wie 2. Gesicht Stadion und sich nahtlos einreiht zwischen AWD-Arena und Easycredit-Stadion, genauer gesagt zwischen Strauchdieben und Straßenräubern, auch bekannt als Finanzdienstleister, in diesem Fall auch noch maskiert.</p>
<p>Auch im Abstiegskampf geht es jetzt ans Eingemachte, womit auch die Hosen &#8211; möglichst randvoll &#8211; gemeint sind, in der Alles entscheidende Phase sind besonders vor Ostern wieder Eier gefragt, nämlich die ganz dicken, auch auf die Gefahr das was überläuft.<br />
Gegen die Bayern hatte der Chef leider nur Knickeier auf der Karte, die entsprechend abserviert wurden.<br />
Hertha hat sich in Mainz wieder rangeknautscht und hat auf dem unbeliebten 17. Tabellenplatz Anschluss ans rettende Ufer gefunden, das nun mit einem energischen Zwischenspurt nach hause gerudert werden muss.<br />
Dafür muss im Topspiel gegen das streunende Rudel am Samstag mit dem letzten Biss des Hirtenkettenhundes das Schäfchen ins Trockene gebracht werden.<span id="more-345"></span></p>
<h3><span>Schönwetterfußballer</span></h3>
<p><span>Der Wetterumschwung ist allerdings Gift für die Sonnenanbeter, wenn die sich den Hintern abfrieren,  geht bei Hertha vorne Garnichts.<br />
Da drängt sich ein Wechsel förmlich auf, Ramos trifft bei weniger als 10 Grad Celsius überhaupt nichts und sollte gegen Djuricin, der als Ösi aus einer ausgewiesenen Wintersportnation kommt, ausgetauscht und geschont werden. Wenn der die Wölfe müde gehetzt hat, kommt Lasso und schnürt den Sack zu, wo wir wieder bei den Eiern wären.<br />
Da ist demnächst das Hertha-Präsidium gefordert, einen radikalen Schnitt zu machen. Das zweite Jahr ist normaler Weise noch schwieriger in Sachen Klassenerhalt, da wäre es besser gleich einen Konsolidierungskurs zu fahren und den Raum zu schaffen, in dem sich die Talente in mannschaftlicher Geschlossenheit entwickeln lassen.</span></p>
<p><span>Für ein passendes Trainerteam sollte man dabei nicht zu knickerig sein: Rangnick, Finke und Rohr sollte die Diskussionsgrundlage sein, auf der sich Michael Preetz gesichtswahrend aber endgültig verabschieden kann.<br />
</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
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		<title>Und noch `n Punkt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover 96]]></category>
		<category><![CDATA[Lasogga]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Schönwetterfußballer]]></category>
		<category><![CDATA[Torhüter Kraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Originalbericht
Noch mühsamer als die Eichkatzerln knautscht Hertha sich die Punkte auf den letzten Drücker aus der Tube, immer schön einzeln, einer nach dem anderen.
Die Taktik, das Tempo am Anfang aus dem Spiel raus zu halten, war eigentlich nicht schlecht, gelegentliche schnelle überraschende Vorstöße hätten in der 1. Halbzeit die 96. aber etwas vorsichtiger machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Originalbericht</h3>
<p>Noch mühsamer als die Eichkatzerln knautscht Hertha sich die Punkte auf den letzten Drücker aus der Tube, immer schön einzeln, einer nach dem anderen.<br />
Die Taktik, das Tempo am Anfang aus dem Spiel raus zu halten, war eigentlich nicht schlecht, gelegentliche schnelle überraschende Vorstöße hätten in der 1. Halbzeit die 96. aber etwas vorsichtiger machen können, die nur mit Lupfern über die Viererkette für gelegentliche Gefahr vor dem Herthator sorgen konnten, der Rest war Standards.</p>
<h3>Blinder Fleck</h3>
<p>Schiedsrichter Robert Hartmann, der schwächste Mann auf dem Platz hätte seinen Namen besser in der Eurhythmiestunde tanzen sollen als zu versuchen, ihn in der AWD-Arena zu verpfeifen. <span id="more-224"></span>Maik Franz, Lieblingsfeind sämtlicher Offensivabteilungen und talentiertester Provokateur der Liga holte sich zu Beginn durch einen gezielten Ellbogencheck von Konstantin Rausch ein blutige Nase, diese ruskikale Aktion hätte zwingend die Rote Karte erfordert, selbst beim Eishockey gibt es bei hohem Stock mit Verletzung mindestens 10 Minuten oder 5, jedenfalls mehr als 2. Ein weiteres Foul, das eine Gelbe Karte in der 1. Spielhälfte erzwungen hätte, war wie Torun auf der linken Außenbahn kurz hinter der Mittellinie durch halten am Durchbrechen gehindert wurde.</p>
<h3>Mauerspechte</h3>
<p>Den Unglücksraben des Tages gab Raffael als er die Dreimannmauer auflöste, um die Verfolgung von Schlaudraff aufzunehmen und mit dem besten Blick auf den Einschlag des von Pinto getretenen Freistoß im Tor von Kraft belohnt wurde. Die Chance, den Fehler vor der Pause zu korrigieren, konnte er auch nicht nutzen, so dass er leistungsmäßig am dichtesten an Schiri Hartmann heran kam.<br />
Seinen kleinen Bruder Ronny als einsetzbare Alternative auf der linken Außenbahn zu sehen, rückt mangels Motivation in weite Ferne, die Brüder Araújo entpuppen sich immer mehr als Gute Laune und Schönwetterfußballer, technisch begabt, kämpferisch verzagt.</p>
<h3>Budenzauber</h3>
<p>Nach der Pause kam Hertha als die bessere Mannschaft zurück auf den Rasen und erarbeitete sich in einem immer unterhaltsamer werdenden Spiel gute Möglichkeiten, um auch gewinnen zu können. Durch die Einwechslungen von Ya Konan und Lasogga nach einer Stunde kam zusätzlich Schwung in die Partie. Der bewegliche äußerst ballsichere Ivorer stellte, die ein wenig statisch agierenden Herthaabwehrreihen vor einige Probleme, die vom schwachen Zusammenspiel der 96. und dem rutschigen Platz auf Herthas rechter Abwehrseite weitgehend gelöst wurden.</p>
<h3>Tempolaufwege</h3>
<p>Auf der anderen Seite kam Hertha immer besser in Fahrt, PML zerrte richtig an den Ketten, die ihn an der Bank festhalten und wenn der Trainer die Laufwege zwischen ihm und Ramos ordentlich koordinieren kann, müssen sie beide von Anfang an, den gegnerischen Kasten in Angriff nehmen. Bei einem der besten Zuspiele von Halblinks steil in den Strafraum, das beide leicht hätten erlaufen können, hatten sie sich fast gegenseitig über den Haufen gerannt. Da musste sich einer Richtung Elfmeterpunkt in Stellung gebracht haben, um eine scharfe Hereingabe verwerten zu können, zusätzlich mussten sich Patte, Ruka und Raffa für den Rückpass in Position bringen und für einen Abschluss aufdrängen.</p>
<h3>Vollstreckerqualitäten</h3>
<p>Das Ausgleichstor für die Hertha hat ziemlich genau gezeigt, wie mit schnellem Spiel über die Flügel Tore erzielt werden können, wie souverän Lasogga die Kugel in der langen Ecke versenkt hat, hatte echte Klasse, wie Lell im Doppelpass mit Ebert vorbereitet hatte war auch richtig stark.<br />
Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt werden dadurch ordentlich gefüttert, die Spieleröffnung lässt aber noch einige Wünsche offen, die permanente Einbeziehung von Torhüter Kraft in der ersten Hälfte, hat ihn nicht sicherer wirken lassen, auf den linken Fuß angespielt, sah er ganz schlecht aus.<br />
Die Innenverteidigung hat sicher gestanden aber den Ball meist planlos nach vorne geschlagen, wenn sie das Privileg nicht an den Keeper weitergereicht hatten, Ottl und Niemeyer hatten sich dabei auch vornehm zurück gehalten und sich auf die Defensivarbeit konzentriert, über die Außenbahnen wurde anfangs auch eher zurück gespielt als den Angriff zu suchen.</p>
<h3>Offensivbemühungen</h3>
<p>Bei einem Rückstand gibt es glücklicher Weise nur die Möglichkeit energisch nach vorne zu spielen, was die Hertha in Halbzeit 2 dann auch konsequent umgesetzt hatte, bis auf Ottl, der grundsätzlich das Tempo aus dem Spiel genommen hat und dafür ebenfalls diesem Schicksal anheim fallen sollte. Lustenberger muss im nächsten Heimspiel zeigen dürfen, dass er mehr Impulse nach vorne bringen kann.</p>
<h3>Schicksalsheimspielkomplex</h3>
<p>Seit einer kompletten Saison in Heimspielen sieglos, könnte sich eine regelrechte Angstneurose mit begleitender Dauerblockade in der Mannschaft festsetzen, wenn Babbel es nicht schafft, die Köpfe der Spieler bei vollen Tribünen frei zu bekommen und den Bock endlich umzustoßen statt zu schießen, dürfte er sich selbst ins Fadenkreuz manövrieren und frei geben.</p>
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