<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title> &#187; Sechspunktespiele</title>
	<atom:link href="http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&#038;tag=sechspunktespiele" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.grasplatzmemmen.de</link>
	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 20 Jun 2018 00:09:09 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Hertha verpasst den Zug nach Europa</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=552</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=552#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 01:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Memmen]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Ramos]]></category>
		<category><![CDATA[Allagui]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=552</guid>
		<description><![CDATA[Hertha BSC gegen VfL Wolfsburg war ein durchwachsenes Spiel, bei dem schon in der ersten Szene deutlich wurde, dass Hertha nicht den richtigen Zug zum Tor hatte, als nach 3 Minuten auf der linken Außenbahn alle Signale auf grün standen, aber Allagui leichtfertig den Ball vertändelte.
Dann gingen die Schranken runter und es kam der Güterbummelzug.
Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hertha BSC gegen VfL Wolfsburg war ein durchwachsenes Spiel, bei dem schon in der ersten Szene deutlich wurde, dass Hertha nicht den richtigen Zug zum Tor hatte, als nach 3 Minuten auf der linken Außenbahn alle Signale auf grün standen, aber Allagui leichtfertig den Ball vertändelte.<br />
Dann gingen die Schranken runter und es kam der Güterbummelzug.<br />
Nach gefühlten 150 durchgerollten Kesselwagen kam ein Ball von Ramos aus halbrechter Position in den Strafraum der Wölfe und fand nach einer kleinen Flippereinlage den Weg ins VfL-Tor, letzter Bumper Skjelbred, der sich nach ganz schwachen Leistungen langsam wieder zurück in Form spielt.</p>
<h4>Versöhnungsgeschenkideen</h4>
<p>Nach dem Rückstand schnürten die Wölfe ein wenig um den Herthastrafraum, ohne dass es zu größeren Sorgenfalten führte, lediglich eine leichte Mulmigkeit auf dem Mollenfriedhof breitete sich aus.<br />
Dann wurde Ramos perfekt und in idealer Position vom Wolfsburger Medojevic angespielt, ein Geschenk, das ein Klassestürmer annehmen muss, es sei denn, er versucht die Ablöse zu drücken, was bei Adrian zur Zeit  unvorstellbar ist, muss man doch fest annehmen, dass er Alles gibt, um mit Kolumbien nach Brasilien zu fahren.<br />
Ein Geschenk mit Schleifchen und Grußkarte, zugestellt per Einschreiben mit Rückschein, das Ganze auch noch ausreichend frankiert und abgestempelt, wird vom Herthagoalgetter in beleidigender Weise verschmäht.<span id="more-552"></span></p>
<p>Ein Heber nach dem reflexhaft noch ein Bierchen geordert werden musste, die Gräber des Mollenfriedhofs taten sich auf, die Mulmigkeit wich einem schweren Grummeln. Solche Dinger zu versemmeln, wird in der BuLi fast immer bestraft. Sky-Kommentator Fritz von Turnt und Tutnix oder so ähnlich fing gleich damit an und führte vor, dass er sich mit Vornamen jenseits von Fritz und Franz im Kleinkrieg befindet, Tolgay und Haime spielten und auch sonst war unüberhörbar, dass er von Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer hat, obwohl er ein Posthorn im Wappen führt und an Blasiertheit ganz schwer zu übertreffen ist. Schade, dass das Spiel ihn so gar nicht interessiert hat, eine zwingend überzeugende Demonstration, warum man Sky nicht buchen sollte. Prekär, dass man nur da die Spiele ordentlich sieht, fernsehtechnisch und in voller Länge.<br />
Die Befürchtung, dass das mit dem Dreier zu hause wieder nichts wird, zog sich durchs ganze Spiel, Hertha war über die meiste Zeit das agilere Team, Gustavo hätte nach einem taktischen Foul unbbedingt die Gelb-Rote sehen müssen und Ben Hatira hätte den Ausgleich machen müssen. Die anderen verlorenen Spiele dieses Jahr verliefen in beängstigend ähnlichen Prozessen ab. Gegen völlig verunsicherte Schwaben hat man jetzt die Gelegenheit den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern und dann entsprechend befreit die Saison zu Ende zu spielen.</p>
<h4>Aufwärtstendenztrends</h4>
<p>Monetarisch geht es Hertha so gut, wie lange nicht, genau seit Dieter H. gekommen war und die 30 Mios von der Ufa verbraten hat, nochmal gut die gleiche Summe an Schulden verbrannt hat und dann noch die Kohle, für die er das Tafelsilber der &#8220;Alten Dame&#8221; versetzt hatte, so dass man die Mannschaft kaum noch aus den laufenden Einnahmen bezahlen konnte. Dafür bekam man als Fan manchmal ganz ordentlichen Fußball geboten.<br />
Das wurde mit dem Megadeal jetzt ausgeglichen, gut 60 Millionen und diesmal Alles in Euro sollten für einen stetig verbesserten Spielbetrieb sorgen, weil endlich wieder sowas wie finanzieller Spielraum da ist. Der Tanz ums blau-weiße Kalb hat die Fokussierung auf das Wesentliche etwas gestört, dazu kamen Ausmusterungen von Spielern, die das nicht ohne weiteres akzeptieren wollten.<br />
Die Stürmerfrage steht auch noch mitten im Strafraum. Man kann es Ramos nicht übel nehmen, wenn er zum Höhepunkt seiner Kickerkarriere nochmal um die ganz großen Trophäen spielen möchte.<br />
Kloppos BVB dürfte schon gebucht haben, nach allem was man so hört, ist pekuniär wohl noch einiges zu machen, bei Interessenten wie Atletico, Monaco oder den Gunners riecht das förmlich nach richtig Geld.</p>
<h4>Perspektivmannschaftsgefüge</h4>
<p>Lasogga wird hoffentlich einen längerfristigen Vertrag in Berlin unterschreiben, wie man Wagner zeitnah los wird, ist wahrscheinlich das größere Problem.<br />
Das größte Perspektivpotential, das man im Westend zu bieten hat, ist die intellektuelle Herausforderung die Strukturen so heraus zu arbeiten und zu nutzen, das mittelfristig eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Championsleague spielt. Ob JoLu dafür der geeignete Mann ist, darf bezweifelt werden, der Start der Rückrunde sieht nach ersten leichten Verschleißerscheinungen aus.<br />
Thomas Tuchel sollten die sportlichen Möglichkeiten, die er in Mainz nicht haben dürfte, bei der Hertha eindringlich nahegebracht werden. Berlin ist nicht mehr ganz so arm, was die Sache vom Fußballerischen aus betrachtet nicht weniger sexy machen sollte.<br />
Das wäre ein Projekt für 2015, bis dahin sollte der amtierende Cheftrainer konzeptionell überzeugende Maßnahmen ergreifen dürfen, er hat alle Drücker in der Hand.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=552</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spitzenspielverderber</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=442</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=442#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 22:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Eintracht Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Ronny auf Ramos]]></category>
		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=442</guid>
		<description><![CDATA[Es war mal wieder eindeutig zu kalt für Fußballgucken im Freien.
Ich musste mitte der zweiten Halbzeit in der Südkurve im Block 6, wohin mich das knappe Kartenangebot verschlagen hatte, mit lauter Eintrachtfans um die Wette hüpfen, um wieder etwas Gefühl in meine eiskalten Füße zu bekommen.
Der erste Spielabschnitt war nicht wirklich erwärmend, Hertha versuchte Fußball [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder eindeutig zu kalt für Fußballgucken im Freien.<br />
Ich musste mitte der zweiten Halbzeit in der Südkurve im Block 6, wohin mich das knappe Kartenangebot verschlagen hatte, mit lauter Eintrachtfans um die Wette hüpfen, um wieder etwas Gefühl in meine eiskalten Füße zu bekommen.<br />
Der erste Spielabschnitt war nicht wirklich erwärmend, Hertha versuchte Fußball zu spielen und Braunschweig macht das Ding im ersten Versuch rein. Auf die kalte Dusche konnte man nun wirklich gut verzichtet haben.<br />
SCHULZ!!! konnte Ben-Hatira leider nicht annähernd ersetzen, nur einmal konnte er steil gehen und einen gefährlichen Ball von der Grundlinie an die Strafraumgrenze hereingeben, den Ronny wie fast alle seine Torschussversuche ziemlich kläglich verballert hatte, ansonsten konnte Schulz sich im Eins gegen Eins nie durchsetzen, so dass über Links nicht wirklich Druck aufgebaut werden konnte.<span id="more-442"></span><br />
Kalte Füße sind der Tod von jedem satten Spannstoß und tun dabei auch noch scheiße weh, und wenn man sieht wohin der Ball dann kullert, lässt der Schmerz auch nicht gleich nach.<br />
Ich habe noch nie bei einem Fußballspiel den Ball so häufig über Stadiondachniveau gesehen, was natürlich da dran liegt, dass in Braunschweig mehr eine Bungalowvariante von Stadion steht, Bundesliganiveau ist etwa doppelt so hoch, zum Anderen war es dem eigenen Standpunkt geschuldet, ganz knapp über den Gitterstäben und zum Dritten wurde der Ball vollkommen ungezielt irgendwie hoch nach vorne gedroschen, meistens von der Eintracht.</p>
<p>Gut Ding will Langeweile haben</p>
<p>Bei dieser Zweitligasaison der Alten Dame fehlt mir doch sehr die nötige Spannung: Die Dritten haften und klappern, der Stützstrumpf sitzt und der Rollator rollt, man hat das Gefühl, dass überhaupt Nichts schief gehen kann mit dem Aufstieg.<br />
JoLu hat Alles fest im Griff, bei Babbel hatte man immer auch das Gefühl,  dass es richtig in die Hose gehen könnte und ein Scheitern das Überleben im bezahlten Fußball gefährdet, was mit der derzeitigen Trainingsarbeit bei 18,99 wieder untermauert wird.<br />
Aber wie bei den Jahreszeiten kann sich auch im Aufstiegsrennen mal schnell was ändern oder sogar verfrieren, so dass der Thrill sich erst im Frühjahr entfalten kann.</p>
<p>Der nächste Termin für eine Stadionneubesichtigung ist am 8.12. der Rückrundenstart in Paderborn, da wird auf jeden Fall mitgezittert, so oder auch anders.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=442</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abstiegskampfspuren</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=361</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=361#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 01:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Memmen]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[hertha abgestiegen]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Preetz]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rehhagel]]></category>
		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=361</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Fährte des Grauens
Der Rücksturz in die 2. Liga ist nach normalmenschlichem Ermessen nicht mehr zu verhindern.
Dass Schalke den Sack in der Veltinsarena auch noch mit genüsslichem Behagen ganz fest zuschnüren darf, ist ein Schlag ins Kontor der Herthafanseele, von dem zu erholen es länger dauern wird als eine Aufstiegssaison, falls man es nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der Fährte des Grauens</h3>
<p>Der Rücksturz in die 2. Liga ist nach normalmenschlichem Ermessen nicht mehr zu verhindern.<br />
Dass Schalke den Sack in der Veltinsarena auch noch mit genüsslichem Behagen ganz fest zuschnüren darf, ist ein Schlag ins Kontor der Herthafanseele, von dem zu erholen es länger dauern wird als eine Aufstiegssaison, falls man es nicht vorzieht, die Seele gleich ganz baumeln zu lassen -und zwar am Galgen.<br />
Dass zusätzlich auch noch im Gespräch ist, das ramponierte Geistwesen der alten Dame scheichlicherseits wühltischartig und meistbietend zu verramschen, schlägt dann dem lecken Fass die kaputte Krone mitten ins feist grinsende Gesicht.<br />
Aber &#8220;Lebbe geht weider&#8221; wie ein berühmter Fußballphilosoph, ganz neue Frankfurter Schule dazu zu bemerken hätte, aber ob es als Herthafan noch einen Sinn hat &#8211; die Frage muss erstmal beantwortet werden.</p>
<h3>Neuaufstellungsverfahren</h3>
<p>Scheitern als Chance &#8211; nie war die Gelegenheit günstiger einen echten Neustart zu vollziehen. Das größte Problem ist ein Geschäftsführer Sport und Kommunikation, der nach diesem Totalfiasko immer noch kein Einsehen hat, dass der Job nichts für ihn ist und das, was er von D. Hoeness gelernt hat, zwangsläufig in den Ruin führen muss.<br />
Noch schlimmer ist es, dass er keiner ist, der vor der Verantwortung wegläuft. Er muss notfalls mit einem nassen Lappen vom Hof gejagt werden.<span id="more-361"></span><br />
Der Herthapräser, der nichts mehr verhüten konnte, obwohl beruflich prädestiniert das Wischelement in die Hand zu nehmen und reinen Tisch zu machen, steht in Treue fest zu seinem Geschäftsführer Sport, so dass personell Ende Mai auch der Präsident zur Disposition stehen müsste. Die Schillerlocke könnte man bei der Gelegenheit auch gleich glatt ziehen.</p>
<h3>Hochdruckreinigungsindikatoren</h3>
<p>Es muss alles auf den Prüfstand!<br />
Die bisherige Geschäftsgrundlage muss als vollkommen gescheitert gewertet werden, das Konzept weiter Notgroschengräber auszuheben, um einem imaginären internationalen Standart hinterher zu hecheln, birgt die Gefahr, dass die Hoffnung auf gloriose Zeiten endgültig liquidiert wird, die Alte Dame im engsten Familienkreis in aller gebotenen Stille um die Ecke auf dem Waldfriedhof verscharrt und aus den Vereinsregister gestrichen wird.<br />
Investitionsgierige Scheichs und Oligarchen müssten bei der Premiummarke Hertha und der Nähe zur bundesrepublikanischen Macht eigentlich drängelnde kapitalistische Wartegemeinschaften bilden. Die Herrschaften sind vermutlich gut beraten, ihr &#8220;mühsam Erspartes&#8221;  nicht in einen verlotterten Söldnerhaufen ohne Killermentalität zu versenken.</p>
<h3>Investitionsstauberater</h3>
<p>Die Vorstellung, dass ein Investor in einem langfristig angelegten Engagement darauf drängt, in die Konturierung von Strukturen zu investieren nämlich in einen erstklassigen Lehrkörper fürs Herthainternat, um die vorhandenen Talente zu sichten und zu entwickeln mit einem Spielsystem, das ein neues Kapitel in den Fußballlehrbüchern begründet, gleicht feuchten Fieberfantasien in frostigen Frühlingsnächten.<br />
Die Aussicht auf diese Art der Unsterblichkeit könnte für Fachleute wie Rangnick der entscheidende Beweggrund für ein Engagement in Berlin sein, auf größere Inovationen könnte man als Fan auch gut verzichten, wenn die leidlich bekannten Lektionen verständlich gelehrt werden, um die Alte Dame gründlich durchzuliften und wieder scheinheitskonkurrenzfähig zu machen.</p>
<h3>Montagsspielverderber</h3>
<p>Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, die Topspiele der 2. Liga anzusehen, werde ich die Umstellung auf die digitale Ausstrahlung boykottieren und das Fernsehen ganz abschaffen.<br />
Wenn Prinz Kevin in 4 Jahren zurück zu Hertha kommt, um eine Mannschaft zu führen, die um die Meisterschaft mitspielt und sicherer Champions-League-Kandidat ist, könnte  ich mir vorstellen, der Versuchung am Bezahlfernsehen teilzunehmen zu erliegen.<br />
Wahrscheinlich werde ich mich bis dahin an das Gucken in der Kneipe gewöhnt haben.</p>
<p>Falls nicht noch das Unvorstellbare passiert, und Hertha spielt am letzten Spieltag wirklich noch um den Klassenerhalt gegen Hoffenheim, was für mich die absolute Mindestanforderung gewesen ist, werde ich der notwendigen Pietät Rechnung tragen und den Mai zu einem Schweigemonat machen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-365" title="hertha_halbmast" src="http://www.grasplatzmemmen.de/wp-content/uploads/2012/04/hertha_halbmast.jpg" alt="hertha_halbmast" width="160" height="160" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=361</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Torgefahrlosigkeit</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=322</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=322#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 19:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rehhagel]]></category>
		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=322</guid>
		<description><![CDATA[Ladehemmung und Rohrkrepierer
Hertha BSC hat es wieder nicht geschafft in einem 6-Punkteabstiegsthriller, was Zählbares  verbuchen zu können. Immerhin darf konstatiert werden, dass Spannung und Dramatik bei Spielen der Hertha wieder maßgebende Gestaltungsmittel sind, wobei sich bedingungsloser Einsatzwille im Abstiegskampf eigentlich von selbst versteht.
Das Selbstverständnis, den Ball gelegentlich auch mal über die gegnerische Torlinie zu bugsieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ladehemmung und Rohrkrepierer</h3>
<p>Hertha BSC hat es wieder nicht geschafft in einem 6-Punkteabstiegsthriller, was Zählbares  verbuchen zu können. Immerhin darf konstatiert werden, dass Spannung und Dramatik bei Spielen der Hertha wieder maßgebende Gestaltungsmittel sind, wobei sich bedingungsloser Einsatzwille im Abstiegskampf eigentlich von selbst versteht.<br />
Das Selbstverständnis, den Ball gelegentlich auch mal über die gegnerische Torlinie zu bugsieren, fehlt in diesem Jahr völlig. Die Spielfreude der Sonnenscheinfraktion vom Äquator, vom Kälteeinbruch im Februar immernoch schockgefrostet, muss erst mühsam wieder aufgetaut werden, warme Worte allein werden nicht genügen, ein bisschen Feuer unter dem Allerwertesten dürfte es schon auch noch sein.</p>
<h3>Bildungsphraseologie</h3>
<p>Otto Rehhagel, der bevorzugte Beschönigungsgeist der Fußballfans aus Bildungsbürgerkreisen darf demnächst in Anlehnung an Atze Wellesley, genannt Wellington bei der Erwartung eines über den linken Flügel durchbrechenenden Franzosen ausrufen: &#8220;Ich wollte, es würde Frühling oder die Borussen kommen!&#8221;<span id="more-322"></span><br />
Auch dabei wäre zu vermuten, dass der Hethakader von Kathederweisheiten überkübelt geschlossen im Abseits steht. Als Methode, die Köpfe der Spieler wieder frei zu bekommen, wird ganz auf Abschalten am freien Montag gesetzt, ganz nach dem Motto: &#8220;Das beste Trainingslager ist die eigene Frau.&#8221; Es steht allerdings zu befürchten, dass Frau Beate mit den Fortbildungsmaßnahmen bei den aktuellen Spielerfrauen überfordert wäre, so dass ein Wochenbeginnworkshop mit Powercrashkurs im <a title="Nobelpuff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bel_Ami_%28Berlin%29" target="_blank">&#8220;Bel Ami&#8221;</a> unbedingt ins Auge zu fassen ist, weil es nahe liegt, die guten familiären Ansätze zu professionalisieren und für die vollkommene Entspannung von Seele und Geist der Herthaspieler das nötige Kleingeld unbedingt aufgebracht werden muss, über eine Unkostenbeteiligung könnte nachgedacht werden, auf jeden Fall sollte man Denkverbote strikt untersagen.</p>
<h3>Theaterdonnergrollen</h3>
<p>Die Mannschaft dann in einem Trainingslager zusammen zu schweißen &#8211; notfalls auch ohne w &#8211; oder mit einer anderen gemeinsamen Aktivität, eine Gruppendynamik in Gang setzen, die geeignet sein könnte, eine Grundlage zu schaffen, um den Klassenerhalt möglich werden zu lassen, ist wahrscheinlich unumgänglich.<br />
Ein gemeinsamer Theaterabend sollte die erste Wahl des Bildungsbeflissenen sein. Ein Klassiker der härtesten Ausprägung müsste es schon sein, wobei sich ganz unwillkürlich die &#8220;<a title="Ottossee" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/inszenierungen_projekte_junges_dt/odyssee/" target="_blank">Odyssee</a>&#8221; aufdrängt, die vor 5 Wochen Premiere in den Kammerspielen des Deutschen Theaters hatte.<br />
22 Laiendarsteller in einem <a title="Bühnenbild" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/inszenierungen_projekte_junges_dt/odyssee/bilder/" target="_blank">Bühnenbild</a>, das von Ersatzbänken dominiert wird und<br />
&#8220;Am Ende kommt Odysseus als Greis mit seinem Foto-Album an. Niemand hört  ihm zu, diesem langweiligen Buchhalter der eigenen Heldentaten.&#8221; schrieb Georg Kasch am 09.02.2012 in der Berliner Morgenpost. Da war Skibbe noch im Amt und nur ein völlig ratloser Geschäftsführer Sport konnte auf die Idee kommen, diese Dramaturgie maßstabsgetreu beim Profifußball zu übernehmen.</p>
<h3>Der Listenreiche</h3>
<p>Als Vorbild für den wirklich richtig dreckigen Sieg gibt es wohl kein besseres Beispiel als Odysseus, dem kein Trick zu mies, keine Verleumdung zu hergeholt und kein Betrug zu schäbig war, von Mord und Totschlag mal abgesehen, ganz zu schweigen von Brandschatzen (Plündern, Schänden, Massakrieren und Feuerlegen) in der Version für Fortgeschrittene.<br />
Es muss befürchtet werden, dass der altersmilde Otto Rehhagel längst nicht mehr die nötige Skrupellosigkeit und erforderliche Verwegenheit mitbringt, die für den Erfolg dieser Methode unumgänglich sind. Lediglich die notorische Selbstüberschätzung, die die Götter des Olymp für gewöhnlich sofort zu bestrafen pflegen, vorzugsweise auf der Richtstätte Olympia Stadion, scheint aus einem prallen Füllhorn unendlicher Lebenserfahrung unaufhörlich hervorzuquellen.<br />
Als Ultima Ratio in Erwartung eines übermächtig scheinenden Gegners, wie es die Bayern gerade sind, wird wohl konzentrierte massive Defensive das einzige Mittel sein, das Schlimmste zu verhindern. Eine Taktik irgendwo zwischen Spartanischer Phalanx und Mailänder Doppelcatenaccio.</p>
<h3>Berliner Mauern</h3>
<p>Das darf durchaus als Notwehr verstanden werden.<br />
Das Spielsystem 5:4:1, möglichst hoch am Gegner ganz tief stehen, die Außen permanent gedoppelt, Müller in Manndeckung und auf Konter lauern, könnte die einzig erfolgversprechende Strategie sein. Dafür sollte Otto junge hungrige bis gierige Spieler bringen: Djuricin als Forechecker, Perdedaj mit Niemeyer als Doppelsechs und Neumann als zusätzlichen Innenverteitiger.<br />
Als Überraschungscoup für einen Trainerroutinier wie Jupp Heynckes könnte, wo es um &#8220;Sein oder Nichtsein&#8221; geht, ein Bundesliganeuling gebracht werden, nämlich auf Empfehlung von GF Ehrhard: &#8220;SCHUUULLZZZ!!!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=322</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hertha im Abstiegskampf</title>
		<link>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=217</link>
		<comments>http://www.grasplatzmemmen.de/?p=217#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 23:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Abstiegskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Ramos]]></category>
		<category><![CDATA[Punktelieferant]]></category>
		<category><![CDATA[Sechspunktespiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grasplatzmemmen.de/?p=217</guid>
		<description><![CDATA[Erste Schwimmversuche
Eine Steigerung zum ersten Spiel war unvermeidbar, aber endlich wird auch wieder Fußball gespielt bei der alten Dame, so dass man für das erste Heimspiel einem Plädoyer auf „fahrlässige Tötung“ des Spielgedankens durchaus geneigt ist zu zustimmen. Das blanke Ergebnis zum Saisonauftakt ist bei genauerer Betrachtung aber niederschmetternd, einen Zähler aus zwei Sechspunktespielen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Erste Schwimmversuche</h3>
<p>Eine Steigerung zum ersten Spiel war unvermeidbar, aber endlich wird auch wieder Fußball gespielt bei der alten Dame, so dass man für das erste Heimspiel einem Plädoyer auf „fahrlässige Tötung“ des Spielgedankens durchaus geneigt ist zu zustimmen. Das blanke Ergebnis zum Saisonauftakt ist bei genauerer Betrachtung aber niederschmetternd, einen Zähler aus zwei Sechspunktespielen zu holen, ist eindeutig zu wenig, um dem Abstieg zu entrinnen. Fast schlimmer ist, Großchancen in Serie zu vergeben und bei kleinsten Unachtsamkeiten die Kugel aus dem Netz holen zu müssen.</p>
<h3>Direkte Konkurrenz</h3>
<p>Die Abstiegsplätze werden in dieser Saison, soweit man das nach 2 Spielen beurteilen kann, von Augsburg, Nürnberg, Lautern, Freiburg, Köln, dem HSV und Hertha ausgespielt, das sollte eine lösbare Aufgabe sein. <span id="more-217"></span>Mannschaftliche Geschlossenheit und unbedingter Einsatzwille dürfen dabei nicht die unbekannten Variablen sein, Defensivtaktik durch alle Mannschaftsteile und schnelle Spieleröffnung zum gegnerischen Tor bei auf die Gegner abgestimmten Laufwegen sind die Grundlektionen, die das Trainerteam zu erarbeiten hat, und zwar möglichst akribisch. Das Mindestmaß an Effizienz sollte sich mit zunehmendem Zutrauen von selbst einstellen, der Posten ist zurzeit noch vakant, ein Sieg ist für die baldige Besetzung unerlässlich.</p>
<h3>Aufbaugegner</h3>
<p>Hannover 96 hat in der letzten Saison erfahren müssen, dass sie gegen ihre eigene Spielweise am anfälligsten sind, die Taktik hat Hertha gegen den HSV schon etwas einüben können, derart verschwenderisch darf man am Sonntag Großchancen nicht wieder auslassen.<br />
Adrian Ramos hat als Stürmer in Sachen Tempo und Technik klar die Nase vorn, Lasogga stellt ihm die Räume, in die Ramos stoßen könnte, eher zu. Rob Friend scheint ein weiteres trauriges Kapitel im dicken Buch der bei Hertha gescheiterten Stürmer zu werden, für eine Spielanlage mit doppelter Flügelzange geholt, reicht es nicht mal mehr zur Brechstange auf der Ersatzbank. Kopfballmonster als Ladenhüter, zum Glück ist ja jetzt Schlussverkauf.</p>
<h3>Systemfußball</h3>
<p>Die Systemfrage steht bei Hertha weiterhin Woche für Woche neu auf dem Programm, das derzeitige Erfolgsmodell, bei Balleroberung sofort direkt und steil nach vorne zu spielen, ist besonders erfolgreich, wenn der Ballgewinn durch unmittelbares Forechecking bei eben jenem Versuch erfolgt, die vorpreschenden Mitspieler zu bedienen, die dabei den Platz im Mittelfeld gerade frei gemacht haben. Die Chancen werden sich gegen Hannover aufdrängen, Slomka wird es nicht schaffen können den 96er, die Überheblichkeit völlig auszutreiben, wenn ein sicherer Absteiger und Punktelieferant an die Leine gelegt werden soll. Ich werde mir das aus der Nähe ansehen und bin auf einiges gefasst, von grandiosem Budenzauber bis feigen Meuchelmord könnte wieder alles dabei sein, ist alles.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grasplatzmemmen.de/?feed=rss2&amp;p=217</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
