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	<title> &#187; Bundesliga</title>
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	<description>...wenn nicht nur das Deo versagt</description>
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		<title>Rumpelstart trotz Doppelback</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 11:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Herthastürmer Julian Schieber setzt sich an die Spitze der Torschützenliste und war im ersten Ligaspiel der beste Mann auf dem Platz, trotzdem war die Chancenverwertung das größte Manko der alten Dame, abgesehen von den Konzentrationsmängeln nach dem 2:0 und den altbekannten Schwächen im Rauslaufen von Keeper Kraft, der schwächster Mann in der Partie war und der Mannschaft nicht den nötigen Rückhalt geben konnte, folglich wurde er vom Trainer öffentlich in Frage gestellt.<br />
Die Trainingsarbeit scheint ähnlich durchwachsen zu laufen, anstatt die Trainingsrückstände aufzuarbeiten, wird die Verletztenliste aufgestockt: &#8220;Baumi&#8221; kann die Saison mit erneutem Kreuzbandriss fast wieder abhaken, Langkamp, in der Rückrunde der Fels in der Spülung, muss 4 Wochen pausieren, Ronny hat anscheinend zu viel Gas gegeben und fällt mit Muskelfaserriss für´s nächste Spiel aus.<br />
Genki hat Rücken und Tolga hat Zeh, wann die beiden wieder einsatzbereit sind, ist derzeit auch nicht abzusehen, Platte und Stocki scheinen noch erheblichen Trainingsrückstand zu haben, so dass es nichtmal bis zur Bank und zu Kurzeinsätzen reicht.</p>
<p>Man sollte davon ausgehen können, dass an Brooksi in der nächsten Startaufstellung kein Weg vorbei führt, außer die Mannschaftsleitung möchte den Jungen nicht gegen einen übermächtigen Gegner leichtfertig verheizen, aber Kiesling kann eigentlich kein anderer vernünftig verteidigen. Änis, der  momentan lieber auf seiner Facebookseite als bei Hertha auf links spielt, sollte für Genki kommen und Hegeler für Ronny, wenn man das Spiel gegen Werder und die Einwechselungen hochrechnet.<span id="more-627"></span><br />
Samy hat das auch getan und sich entsprechend geäußert, nämlich dass er das Zicken anfängt, wenn er zugucken muss, wie Wagner mehr Spielzeit als er bekommt, der nach fünf Minuten bei konsequenter Regelauslegung des Schiris runter gemusst hätte, was seine technischen Defizite nochmal deutlich gemacht hat. Sollte noch ein erstklassiger Stürmer verpflichtet werden, will Samy anscheinend gar nicht mehr. Hany, Lusti und Janker rücken auf der Ersatzbank nach.<br />
Schelle und ein Klassestürmer, wahrscheinlich Kalou, sollen noch verpflichtet werden.</p>
<h4>Transferkarussellbremser</h4>
<p>Preetz, Luhukay und die anderen aus der Kolonne vom Teambuilding haben noch einige ungesicherte Baustellen zu bearbeiten.<br />
Die alte Dame macht ihrem Namen wieder Ehre, Hertha hat den durchschnittlich ältesten Kader der Bundesliga. Das liegt nicht daran, dass soviele alte Knacker in der Mannschaft sind, sondern dass die Jugend nicht energisch genug aufgebaut wird.<br />
Sami Allagui musste aussprechen, was jeder weiß, nämlich dass er spielen möchte. Mitanzusehen wie blinde Grobmotoriker den Vorzug erhalten, scheint er als deutliches Signal gesehen zu haben, sein Glück woanders zu suchen, Angebote soll es genug geben. Bei Hany Mukhtar sieht es genau so aus, das Selbstbewusstsein, das er aus seinem Siegtor bei der EM (kurzgegangen und kurzentschlossen mit dem Knie ins kurze Eck) hätte ziehen können, ist schon wieder verpufft.<br />
In der Kunst, sich von Spielern, die man für überflüssig hält, einvernämlich zu trennen, ist man anscheinend auch noch nicht viel weiter gekommen. Die zu demotivieren, auf die man noch setzt, kann auch eine mediale Fehlwahrnehmung sein und der neue finanzielle Spielraum, kann auch dafür genutzt werden, Verhandlungsspielräume voll auszuschöpfen.<br />
Wollen wir wie letzten Jahre das Beste hoffen, mit dem Schlimmsten muss sowieso gerechnet werden.</p>
<h4>Pillendreher vom Rhein</h4>
<p>Herthas nächster Gegner Bayer 04, mit Abstand die formstärkste Mannschaft aus dem Spitzenfeld der Liga, lässt die Pille zurzeit am besten laufen, Hertha muss gleich von Beginn richtig aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kommen, hat aber andererseits überhaupt nichts zu verlieren.<br />
Roger Schmidt, der als gelernter Mechaniker und studierter Maschinenbauer einen eher technischen Zugang zum Fußball zu haben scheint, hat die Angriffsmaschine der Chemiewerker schon sehr ordentlich durchgeölt. Ob Hertha da eine Schippe Sand aus der märkischen Heide reinbekommt, ist sehr fraglich.</p>
<p>Sehr fraglich waren auch die Wechselmodalitäten von Hakan Calhanoglu, der angedroht hatte, sich beim HSV in eine Depression zu spielen, was nach dem Saisonverlauf absolut nachzuvollziehen war.<br />
Der Wechsel zu einem Pharmakonzern hatte eine gewisse Zwangsläufigkeit.</p>
<p>Wenn´s ganz verrückt wird, hat auch Haldol ein Neurocil.</p>
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		<title>Herthas Holperstart ins neue Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 01:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem grandiosem Zwischenspurt zum Ende der Hinrunde mit drei Siegen in Folge, wobei der Erfolg bei einer europäischen Spitzenmannschaft zum Auftakt der Feiertage besonders große Freude verbreitet hatte, bei dem sich Herthafans erschrocken die Frage stellen mussten: &#8220;Ja ist denn heut´ schon Weihnachten?&#8221;, startete das neue Jahr mit zwei ausgesprochen unglücklichen Niederlagen, die trotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem grandiosem Zwischenspurt zum Ende der Hinrunde mit drei Siegen in Folge, wobei der Erfolg bei einer europäischen Spitzenmannschaft zum Auftakt der Feiertage besonders große Freude verbreitet hatte, bei dem sich Herthafans erschrocken die Frage stellen mussten: &#8220;Ja ist denn heut´ schon Weihnachten?&#8221;, startete das neue Jahr mit zwei ausgesprochen unglücklichen Niederlagen, die trotz der krassen Fehlentscheidungen nicht unverdient waren.<br />
Der  Coup gegen den BVB war ein 6-Punktespiel in Tabellenregionen, an die kein Mensch vor der Saison zu glauben gewagt hätte und der nächste Kracher gegen die Millionentruppe aus der Autostadt findet diesen Sonntag im Olymp statt, wo man aus dem <a title="Wolfsburg hin" href="http://www.grasplatzmemmen.de/?p=503" target="_blank">Hinspiel </a>auch noch einiges gut machen kann. Die zweite Halbzeit gegen die Wölfe waren die schwächsten 45 Minuten, die ich von Hertha im letzten Jahr gesehen hatte, hilf-, plan- und mutlos wurde da gespielt, die freudige Überraschung war allerdings, dass das eine echte Außnahme gewesen ist.<br />
Die sehr unglücklichen Spiele gegen Frankfurt und Nürnberg knüpften bedauerlicher Weise daran an.</p>
<h4>Mäzene und Heuschrecken<span id="more-546"></span></h4>
<p>Wie der ungefährdete Sieg gegen Liga-Dino HSV, der einen Kader fast doppelt so teuer wie Hertha hat, bewertet werden muss, ist sehr schwer zu beurteilen. Eine verbreitete Theorie zum Aussterben der Saurier besagt: &#8220;Sie kamen zu tief in die Kreide.&#8221; 100 Millionen sind Größenordnungen, da würde unsere &#8220;Alte Dame&#8221; im letzten Hemd dastehen &#8211; das ist das ohne Taschen. Dass sie im WSV jetzt überraschend eine ziemlich dicke Hose bekommen hat, muss wohl als echtes Schnäppchen betrachtet werden.<br />
Die Frage, die in den nächsten Spielzeiten beeantwortet werden wird, ist für wen.</p>
<h4><span>Kohlberg Kravis Roberts &amp; Co <span>(Private Equity Investment)</span></span></h4>
<p>Ich gehe davon aus, dass eine echte Win-win-Situation gegeben ist. Die Marke &#8220;Hertha BSC&#8221; hat echtes Entwicklungspotenzial. Wie man hörte, soll vorallem die gute Jugendarbeit ausschlaggebend für den Deal gewesen sein. Da genau stellt sich für mich die Frage: Ist es die Jugend oder die Arbeit, die für die Erfolge verantwortlich ist?<br />
Auf Grund meines fortgeschrittenen Alters sage ich ganz eindeutig: Es ist die Jugend.<br />
Kein anderer Bundesligaverein hat ein so ergiebiges Einzugsgebiet an Talenten wie Hertha, dass ein Stürmer, der zu größten Hoffnungen Anlass gibt, von Poznan nicht nach Berlin wechselt, darf eigentlich nicht wieder vorkommen. Wie ich die Beteiligten an dem Geschäft verstanden habe, ist genau diese Stoßrichtung vorgesehen.<br />
Ob das mit der gegenwärtigen Übungsleiterbelegschaft für alle gewinnbringend umzusetzen ist, muss bezweifelt werden. Covic, Hartmann und Thom haben alle jede Menge Stallgeruch, Thom hat auch schon Titel gewonnen. Aber Stallgeruch endet bekanntlich auf dem Misthaufen, gegen den man nicht anstinken kann, die vollen Hosen sorgen dann dafür, dass es olfaktorisch zu einer echten Herausforderung wird.<br />
Wie an dieser Stelle schon des öfteren angeregt, sind Investitionen in Köpfe und Konzepte unerlässlich und  auch dabei möchte man dem gegenwärtigen Cheftrainer die Federführung überlassen, obwohl es eigentlich die primäre Aufgabe des Sportdirektors sein müsste. Dem muss hier dann doch mal wohlwollend angerechnnet werden, dass er sich vom alten Lehrmeister frei gemacht hat und aus den gemachten Fehlern die nötigen Schlüsse gezogen hat.</p>
<h4>Klaus-Michael Kühne und die Nagelprobe</h4>
<p>Das gute alte Mäzenatentum, wie es beim HSV noch in unverfälschter Form zu beobachten ist, birgt Risiken, die einen Verein an den Rand des Ruins führen, wenn den Wünschen des großen Gönners nicht entsprochen wird. Felix Magath, der von ihm auserkorene Retter, war da und hat sich wieder verabschiedet, weil die Herren in Aufsichtsrat und Vorstand sich nicht von ihren Mitspracherechten trennen konnten.<br />
Das ist geeignet, dem letzten Dinos die fürs Überleben nötigen Weidegründe zu entziehen, von notwendig werdenden finanziellen Infusionen, um diese zu erreichen, gar nicht zu reden.<br />
Den Trainer permanent in Frage zu stellen, in dem mögliche Nachfolger in aller Öffentlichkeit und ausführlichster Weise erörtert werden, schreckt die (Slomka und Schaaf) gezielt ab.<br />
Das was die Verantwortlichen zur Zeit in Hamburg veranstalten, erinnert an ganz alte Zustände bei der Hertha, die hier schon als Poststadiontraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurden, und muss im Überlebenskampf des BuLi-Dinos als aktive Aussterbenshilfe bewertet werden.</p>
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		<title>Entscheidungsschlachtschlappen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[und schlappe Punktgewinne
Die Entscheidungsschlachten zu verlieren,  bedeutet normaler Weise, dass auch der Krieg verloren geht. Es sei denn, man kann eine Scharte wieder auswetzen, was allerdings auch nur wirklich hilft, wenn das Messer noch scharf ist. Das heißt: im Abstiegskampf helfen nur Siege, wie in Mainz nachdem man zu hause von den Bayern verweißwurstet wurde.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>und schlappe Punktgewinne</h3>
<p>Die Entscheidungsschlachten zu verlieren,  bedeutet normaler Weise, dass auch der Krieg verloren geht. Es sei denn, man kann eine Scharte wieder auswetzen, was allerdings auch nur wirklich hilft, wenn das Messer noch scharf ist. Das heißt: im Abstiegskampf helfen nur Siege, wie in Mainz nachdem man zu hause von den Bayern verweißwurstet wurde.</p>
<p>In Leverkusen sah es nach dem klassischen Spielverlauf einer Abstiegssaison aus: Seuche satt.<br />
Nachdem Ben-Hatira in aussichtsreichster Position zweimal kläglich vergibt, lädt Lell Schürle förmlich ein, der alten Dame noch was zu knabbern zum Pausentee mitzugeben. Das war gerade weggestippt, als Kießling 5 Minuten nach Wiederanpfiff die Unerfahrenheit der Herthainnennotverteidigung bloß legte und zum 2:0 durchstocherte. Da gaben nur noch Vollzeitoptimisten einen rostigen Heller darauf, dass für Hertha noch was Zählbares rausspringt.</p>
<h3>Heldengedenkviertelstunde</h3>
<p>Otto Rehhagel wechselte frische Offensivkräfte ein. Warum Lasogga und Torun nicht von Beginn an spielten, sondern Ramos (a la playa) und Ben-Hatira, soll sein Geheimnis bleiben, Fehler macht er ja in seinem Alter nicht mehr, das sind lediglich taktische Finessen.<span id="more-353"></span></p>
<p>Lasogga bringt Hertha dann zeitnah mit einem wuchtigen Kopfball wieder ran, bevor Kobi mit ungeschickten Zweikampfverhalten im Strafraum die nächste Verzweiflungsattacke bei allen Herthafans auslöste: Elfer und Rot.<br />
Die Monsterparade von Kraft nach sehr feiner psychologischer Vorarbeit gegen Rolfes verunsichert Bayer so, dass die Penaltykiller von Hertha mit zwei blitzsauberen Shorthandern durch Torun, der in nie gesehener Eiseskälte von der Strafraumgrenze hellwach traumwandlerisch einschiebt, das Spiel noch aus dem Feuer zu reißen scheinen.</p>
<h3>Spielwiederholungstäter</h3>
<p>Anscheinend wegen der durchschlagenden Wirkung der Dramaturgie aus dem Hinspiel und der daraus resultierenden Nachfrage nach dem entsprechenden Rückspiel wurde die Spielgestaltung als Wiedergänger, die bekanntlich auch nicht totzukriegen sind, angelegt. Bayer erzielte noch den Ausgleich.<br />
Wenn man eine Lehre aus dem Hinspiel hätte ziehen können, dann die, dass Lasogga gegen seinen Exclub besonders gut zur Geltung kommt, leider hatte wohl niemand gewagt, das dem Cheftrainer mitzuteilen.</p>
<h3>Schicksalheimspielsiegverpflichtung</h3>
<p>Verpflichtender als ein Sieg gegen Lautern ist normalmenschlich garnicht mehr vorstellbar und dass das Spiel nicht erfolgreich gestaltet werden sollte, wäre ein neuer Tiefpunkt &#8211; noch unterhalb des Wasserspiegels vom Toten Meer &#8211; für Herthaanhänger und zwingende Herausforderung über Fantreue nochmal ganz neu nachzudenken.<br />
Entschieden ist noch gar nichts, und es musste die ganze Zeit damit gerechnet werden, dass es bis zum 5.5. gegen viertel sechs dauert bis Klarheit darüber besteht, wo Hertha in der nächsten Saison spielt, oder ob es sogar noch eine Verlängerung gibt gegen Fortuna oder Pauli.<br />
Die Gewissheit, dass es bis zum letzten Schlusspfiff spannend bleibt, ist in jedem Fall noch da, weil vorallem überhaupt nicht zu erkennen ist, wie Köln noch zu den nötigen Punkten kommen will, den direkten Abstieg zu verhindern. Es sei denn, die Bayern, für die es am letzten Spieltag um Nichts mehr gehen wird, sind schon mit den Gedanken beim Pokalfinale gegen den BVB, so dass das Bayern-Gen für Hertha zur Letalmutation führt.</p>
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		<title>Hertha ist Meister</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 22:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maenne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[zweiter Klasse und zurück in der Bundesliga, der Schreck vom 5. Abstieg in einer langen Fankarriere weicht langsam dem Kick des 6. Aufstiegs.
Jetzt wird hier vorrangig die &#8220;Alte Dame&#8221; pflegerisch versorgt und zwar in den Grauzonen zwischen Vollnarkose und künstlichem Koma.
Der Titel dieses Blogs, an die breite Brust der Hartplatzhelden angelehnt, ist mehr oder weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zweiter Klasse und zurück in der Bundesliga, der Schreck vom 5. Abstieg in einer langen Fankarriere weicht langsam dem Kick des 6. Aufstiegs.<br />
Jetzt wird hier vorrangig die &#8220;Alte Dame&#8221; pflegerisch versorgt und zwar in den Grauzonen zwischen Vollnarkose und künstlichem Koma.<br />
Der Titel dieses Blogs, an die breite Brust der Hartplatzhelden angelehnt, ist mehr oder weniger als ein ironisierender Gegenpol dazu konzipiert:</p>
<h3 style="text-align: right;"><span style="color: #ff0000;">Solidaritätsbekundungen, bitte hier klicken! -&gt;</span></h3>
<p>Im Gegensatz zu den Helden soll sich hier bei den Memmen alles um Albern- und Eigenheiten sowie Abartig- und Unwägbarkeiten des Profifußballs drehen: Polarisierende Polemiken, polternder als die Polizei entlaubt, polychrom und polyvalent aber immer einseitig und meistens zweideutig, mindestens.</p>
<p>Bloggern als selbst verordnete Therapie für in die Jahre gekommene, gänzlich desillusionierte Fußballfans, zum Stressabbau und zur Ausbalancierung des seelischen Gleichgewichts, gegen hohen Blutdruck und alles ganz ohne Missbrauch von Betäubungsmitteln, Prost!</p>
<h3>Wunderknalltüte Hertha</h3>
<p>Tief einatmen! <span id="more-178"></span>Die Leistung in der Abstiegssaison von &#8220;olle Hertha&#8221; und besonders die wie vom tasmanischen Teufel zu Schanden gerittene Hinrunde, die dann aber tatsächlich noch die Heimspielbilanz der absoluten Grottensaison 90/91 mit einem Negativrekord für die Ewigkeit unterbieten konnte, ist allerdings geeignet gewesen, jedem ihrer Spielkameraden den Titel dieses Blogs ehrenhalber verliehen haben zu können. Und ausatmen!</p>
<p>Als einer ihrer Verehrer, die noch hin- und mitgerissen wurden von den legendären Kämpfen gegen Alsenborn und RWE, deren Spannung zwischen Großstadt- und Dorfverein eine Generalmobilmachung der fußballerisch völlig ausgehungerten hermetisch eingeschlossenen Frontstädter ausgelöst hatte, ist man von &#8220;Madame&#8221; natürlich Einiges gewohnt.</p>
<h3>Straßenfußballer</h3>
<p>Als Straßenfußballer (Fritsche/Schiller), der für gewöhnlich jede freie Minute auf dem Bolzplatz zugebracht hatte, konnte man besonders dort dem Sog der Euphorie des Aufstiegskampfes nicht entkommen, die ganze halbe Stadt war total aus dem Häuschen und stand wie ein Mann hinter der Alten Dame. Dass man bei TeBe beim Probetraining zur 2. F- oder 3. E-Jugend gescheitert war, spielte dabei dann auch nur eine sehr untergeordnete Rolle.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;">Die immer noch gerne propagierte Forderung nach mehr Straßenfußballern, die es vermeintlich nicht mehr geben würde, war nach meinen Erkenntnissen auf dem Bolzplatz eigentlich immer schon eine ungezielte Desinformation, die aus Unkenntnis und Phantasielosigkeit von &#8220;Experten&#8221; resultiert und von noch ahnungsloseren Reportern und Kommentatoren medial zu abgeschmackten Appetithäppchen verhackstückt immer wieder gerne gereicht werden. Die besseren Kicker in jeder Straßenmannschaft waren in allen Fällen, die mir bekannt sind, Stammspieler in ihren jeweiligen Vereinen und zwar spätestens seit der F-Jugend, 1. Mannschaft versteht sich.</p>
<h3>Damals war `s</h3>
<p>Die Massen stürmten ins Olympiastadion und der jüngere Teil darüber hinaus nach Abpfiff auch noch gerne den Platz, der kalte Krieg in der Frontstadt fing an gemütlich zu werden, und Hertha avancierte zum Publikumskrösus der Bundesliga. Wenn man die Aufstiegsrunden zur Bundesliga statistisch gesehen der 2. Liga zuschlägt, hält Hertha sämtliche Zuschauerrekorde (85T gegen RWE).</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Stürmen des Platzes wurde früher mehr oder weniger unaufgeregt unter Fußballfanfolklore abgehandelt, heute geht ein gellender Aufschrei durch Blätterwald, Äther und Kabel über ein Gros Herthaanhänger, deren Frustrationstoleranz bis weit über Anschlag ausgereizt wurde und die nach einem Dutzend Schicksalsheimspielpleiten nicht mehr wussten wohin mit der aufgestauten Verzweiflung, so dass schon aus rein gesundheitsprophylaktischen Erwägungen eine demolierte Ersatzbank von Doc Schleicher quasi gleich vor Ort rezeptiert hätte werden können, vielleicht sogar müssen, gegen entsprechende Praxis- und Rezeptgebühr versteht sich, &#8211; damals war lediglich der Platzwart etwas aufgewühlt.</p>
<p>Hertha hatte seinerzeit alle Anlagen, um sich in der Ligaspitze auf Jahre festzusetzen, mit dem damaligen Rekordtransfer des Alsenborners Lorenz Horr wurde die unliebsame Konkurrenz in die dafür vorgesehene Versenkung zurück geschickt und tauchte nie wieder auf, vom Club wurden Verstärkungen wie Goldköpfchen Brungs und Karl-Heinz Ferschl verpflichtet, so dass der sich als Meister aus der Bundesliga verabschieden musste, von den Löwen wurde Nationalverteidiger Bernd Patzke geschossen, und die Sechziger der Siebziger waren bestenfalls zweitklassig. Der absolute Knallertransfer war aber Zoltan Varga von den legendären Pusztasöhnen! Auf dem Buddelplatz kam man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus: &#8220;Besser als Puszkas, öfter als Bozsik!&#8221; war der einhellige Tenor, die Meisterschaftsgesänge wurden schon mal angestimmt, in froher Erwartung und im hellsten Knabensopran.</p>
<h3>Was bisher geschah</h3>
<p>Hertha war auf dem besten Weg zum Dauerrivalen des FCB um die deutsche Meisterschaft zu werden, die Transferpolitik &#8220;Dicke Hose, Tiefe Tasche&#8221; ist ursprünglich auch eine originär Berliner Spezialität (Wat kost die Welt?) gewesen, die Ledervariante kam erst etwas später. Das war eine Mentalität, die sich dann natürlich auch im Herthakader niedergeschlagen hat.</p>
<h3>SKANDAL!</h3>
<p>Mit einer tief beeindruckenden Mannschaftsleistung in nie wieder gesehener Geschlossenheit beendete Hertha die Saison 70/71, der Urlaub wurde schon ein bisschen vorverlegt und die Kasse dafür noch etwas aufgebessert. Am ersten Urlaubstag gab es bei der Geburtstagsparty zum 50. von Horst-Gregorio Canellas, einem Gemüsegroßhändler der bissfesteren Art und Präsident von Absteiger Kickers Offenbach als Höhepunkt einen Telefonmitschnitt: Zu hören war wie Herthaverhandlungsführer Bernd Patzke um den vergeblichen Liebeslohn kobert und dabei eine Arbeitsauffassung wie die sprichwörtlich gewordene Hafennutte (E. Geyer) an den Tag legt.</p>
<p>Die Stützen in Herthas Abwehr Patzke und Wild, die die Prämie mit Arminia Bielefeld ausgehandelt und an alle Mitspieler verteilt hatten, waren somit zur neuen Saison gleich weg gebrochen, die Beteiligung der restlichen Spielkameraden kam häppchenweise aber dafür vom Unappetitlichsten auf den Tisch des Hauses einer gramgebeugten Trümmerfrau. Nur die Husarensöhne preschten, von blanker Geldgier getrieben, vorzeitig aus der Deckung in Angst, man wolle sie um ihren Anteil bringen, dass man getrost die Sturmabteilung aus der Titulierung streichen konnte.</p>
<p>Der alles krönende Jahresabschluss 1971 war folglich das DFB-Pokalrückspiel (Hinspiel 3:1) gegen Schalke, bei dem Zoltan Varga trotz fehlender Spielberechtigung eingesetzt wurde und aus einem schönen 3:0, was fürs Weiterkommen gereicht hätte, am grünen Tisch ein 0:2 wurde und Schluss in Runde 1, im Endeffekt war es Schiebung gegen Betrug, Verschaukeln vs Beschupsen und Schalke gewann den Pott auch noch mit dem Rekordergebnis von 5:0 gegen Lautern.</p>
<h3>Fußballfandasein</h3>
<p>Das war die erste schroffe Klippe, auf der man als Herthafan auch hätte zerschellen und versaufen können, besonders wenn man die Mittelstufe (Kl. 7-10) in der südniedersächsischen Diaspora verbringen musste und Bundesligafußball nur noch im Fernsehen verfolgen konnte, von einer Fahrt meiner Schülermannschaft (C-Jugend) zu einem Gastspiel der Bayern im Niedersachsenstadion mal abgesehen. Allerdings waren Stadionbesuche auch in Berlin im Grundschulalter die absolute Ausnahme und nur mit gesponserten Schülerkarten möglich, dafür war die Bude dann auch rappelvoll.</p>
<p>Ete Beer hat die Siebziger für die Hertha dann praktisch im Alleingang aus dem Abseits rausgedribbelt, dafür wurde allerdings die Plumpe verhökert um den Spielbetrieb erstklassig zu erhalten. Was möglich gewesen wäre für die &#8220;Skandaltruppe&#8221;, darüber nachzusinnen, tut nach fast 40 Jahren immer noch weh.</p>
<p>Wird aber nächste Woche fortgesetzt!</p>
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